"farnhell" hat er als Pseudonym auserkoren, weil seine Vorfahren aus diesen beiden Namen hervorgehen.
Väterlicherseits (der Vater war ein Mann aus echtem Naturholz) und auch der Sohn ist ein Kind der Natur, gezeugt und aufgewachsen in einem lieblichen Gebirgstal mit rauschenden Bächen, steilen Felswänden und einem tiefgrünen Tann, in dem sich Fuchs und Hase eine "gute Nacht" wünschen und gewaltige Geweihträger zur Brunftzeit ihr Röhren schaurig erklingen lassen. Gamsböcke und Adler umkreisen sanfte Almen, auf denen noch immer Sennerinnen mit Gummistiefeln bewehrt in Rauchkucheln Käse und Butter zubereiten ...
Mütterlicherseits ein Nachkomme von Kaufleuten, Gutsbesitzern, Offizieren aus der kk Monarchie mit durchaus akademischem Niveau etlicher seiner Vorfahren.
Wie ist er, der "farnhell"?
Gewachsen wie eine mittelgroße Fichte von strammem Bau und von Höhen und Tiefen im Verlauf seines Lebens durchaus nicht verschont geblieben. Sportlich ambitioniert, geistig-philosophisch interessiert, von Kindheit an nicht allzu pflegeleicht und in manchen Bereichen eher einem jener Grautiere gleichend, die sich nicht widerstandslos den Gelüsten der Obrigkeit fügen.
Ein absoluter Liebhaber von Schönem und Gutem in Kunst und Kultur und fasziniert von der ihn mit tausenden Wundern umgebenden Natur. Der holden Weiblichkeit zugetan, sofern diese Wesen seinen sinnlich-erotischen Ansprüchen einigermaßen gerecht werden (gut aussehen, sich anmutig bewegen, eine melodiöse Stimme ihr Eigen nennen, gut duften und anmutig lächeln).
Versehen mit mannigfachen Schwächen und Fehlern, jedoch auch mit etlichen Stärken versucht er sich den Stürmen des Lebens entgegenzustemmen, manche Rosine aus dem ihm dargebotenen Lebenskuchen herauszupicken und sein Leben genüßlich mit Geheimnissen vor seiner Umwelt zu verschleiern.
Sein Roman "Regisseur Leben", in großteils auto-biographischer Form gehalten, versucht das alles ein bisschen ins Licht zu rücken ...