"Da staunst du, was? Deine Mutter hat mir ein Paket für dich mitgegeben."
"Hm, fein - danke. Komm doch herein. Nimm doch bitte Platz!"
Während sie das Päckchen öffnet, sehe ich mich flüchtig in ihrem Zimmer um.
"Gefällt dir meine Behausung? Ich hab lang gesucht, um etwas Passendes zu finden."
"Sehr hübsch."
Dann geht die in einen schwarzen Seiden-Schlafrock gehüllte Blondine zum Plattenspieler und legt eine Scheibe auf. Sie kommt die paar Schritte zurück, setzt sich auf ihr Bett, lächelt mir zu und in ihren grünlichen Augen sehe ich diesen Blick, der mein Herz schneller schlagen lässt.
"Schön, dich wieder einmal zu sehen. Magst du die Musik?"
"Klingt gut! Neil Diamond, nehme ich an."
"Ich bin ein Fan von ihm. Komm, setz dich zu mir! Du bleibst doch noch ein wenig?"
Sie rutscht zur Seite, lehnt sich mit dem Rücken an die Wand und verschränkt ihre Beine. Dabei öffnet sich ihr Schlafrock und gibt einen Blick frei auf zwei wunderhübsche Beine.
Beide hatten wir es uns auf dem Bett bequem gemacht und lauschten den Klängen der Musik. Sie hatte zuvor noch die Deckenbeleuchtung abgedreht und die Stehlampe warf ihr Licht an die entgegengesetzte Wand. Meinen Pulli hatte ich ausgezogen, weil es in der Wohnung behaglich warm war, und auch in meinem Inneren wurde es zunehmend wärmer. Ich schloss meine Augen und genoss die Atmosphäre ganz nah an ihr. Sie hatte sich mittlerweile an mich gelehnt und ich sog den Duft ihrer Weiblichkeit in mich und es knisterte förmlich vor Erotik in diesem Raum. Irgendwie verspürte ich plötzlich das Verlangen, sie anzufassen, ihr den Schlafrock noch weiter zu öffnen und meine Hand über ihre Schenkel gleiten zu lassen. Sie schien ähnliche Gedanken in sich zu tragen, denn sie drehte ihren Kopf zu mir her und unsere Blicke hefteten sich ineinander. Ich sah wieder dieses Licht in ihren Augen, sah, wie sich ihre Lippen leicht öffneten.
Meine Hand zitterte, als ich sie zwischen ihre Schenkel legte und ich wäre beinahe vor Erregung vergangen, als ihre Finger langsam zwischen meinen Beinen nach oben glitten. Zart streiften meine Lippen ihren Hals, ihren Nacken, ihre Wangen. Sanft biss ich in ihr Ohrläppchen, bevor sich unsere Lippen fanden ...
***
Sie war ein kluges Mädchen und sie hatte die Sache mit dem Paket gut eingefädelt. Und ich war willig in diese "Falle" gegangen. Natürlich wusste ich schon beim Hinfahren, wie dieser Abend eventuell laufen könnte. Dass er nicht ohne Folgen für uns blieb, war irgendwie klar. Wir hatten "Feuer" gefangen.