Es war ungefähr 22 Uhr und unser Mann, von dem die Story handelt, lag bereits im Bett und schmökerte in seinen Lehrunterlagen.
Den ganzen Tag über hatte er an seiner Ausbildungsstätte verbracht. Am Vormittag befand er sich im Lehrsaal und paukte Anatomie, Hygiene, Erste Hilfe etc. Am Nachmittag gab es Praxisunterricht mit Massagen, Bäderkunde, Güsse, Packungen. Echt anstrengend. Täglich von 8 bis 18 Uhr abends mit nur einer einstündigen Mittagspause. In zwei Monaten sollten die Teilnehmer mit dem Kurs fertig sein und ihre Prüfungen abgelegt haben. 19 durchwegs hübsche weibliche Wesen und sechs Männer.
Weil die meisten Kursteilnehmer von auswärts kamen wohnten viele für die Dauer der Ausbildung zusammen in einem Gewerkschaftsheim. Die meisten waren in Doppelzimmern untergebracht, einzig er war in den Genuss eines Einzelzimmers gekommen. Warum, das wusste er selbst nicht so genau, doch seine Freude war groß, konnte er damit doch schalten und walten wie es ihm gefiel, ohne dabei Rücksicht auf einen Zimmergenossen nehmen zu müssen. Doch eine Gefahr war damit verbunden, wie wir gleich sehen werden.
Es klopfte und noch bevor er sein "Ja" richtig ausgesprochen hatte, öffnete sich bereits die Tür und eine seiner Kurskolleginnen trat ein.
"Entschuldige, dass ich dich noch so spät störe, aber vielleicht kannst du mir helfen."
Er war überrascht über den späten Besuch, handelte es sich bei der Person doch um ein rassiges Mädel, knapp über zwanzig mit schwarzem, mittellangem Haar, feurigen Augen, einer tadellosen Figur und durchaus sympathischem Wesen. Beim Praxisunterricht hatte er sie schon mehrmals nackt erlebt, weil die Kursteilnehmer sich gegenseitig an beinahe allen Teilen ihres Körpers massieren mussten - da fielen zwangsweise die Hüllen.
Am Anfang war das ein echtes Problem für ihn, nackt auf dem Massagebett zu liegen und sich von zwei, drei Kolleginnen zugleich behandeln zu lassen. Umgekehrt war dies natürlich auch der Fall und deshalb wusste er genau, was unter ihrem Schlafrock steckte.
Er: "Komm nur herein. Vielleicht kann ich dir wirklich helfen. Setz dich zu mir aufs Bett."
Sie: "Wir haben doch heute die Füße und die Beine durchgenommen und morgen muss ich ganz bestimmt wieder alle Griffe vorzeigen. Du weißt ja, dass mich der Chefmasseur jedes Mal alles ganz genau demonstrieren lässt."
"Du gefällst ihm anscheinend, deshalb wird das so sein", sagte er.
"Der soll mich doch. Wie er mich immer anschaut. Der geht mir echt auf die Nerven."
Sie setzte sich zu ihm aufs Bett und es schien ihm als hätte sie sich noch die Lippen mit einem zarten Rouge nachgezogen, bevor sie den Entschluss gefasst hatte, zu ihm zu kommen. Natürlich hatte er bereits seit einiger Zeit bemerkt, dass sie ihn immer irgendwie fragend anschaute und nicht nur einmal hatte sie ihm bereits ein Lächeln geschenkt. Und doch war er verwundert, dass sie ausgerechnet zu ihm gekommen war, wohnten doch noch etliche andere Kursteilnehmer hier im Heim. Die hätte sie doch auch fragen können.
"Wie kann ich dir helfen?"
"Zeig mir bitte alle Griffe noch einmal. Darf ich mich dazu aufs Bett legen?"
Noch ehe er sich zu ihrem Vorschlag äußern konnte, hatte sie bereits den Schlafrock abgestreift. Er schluckte und murmelte: "Leg dich nur hin."
Zwei herrliche Brüste streckten sich ihm entgegen und nur ihr Slip verdeckte jene Stelle, zu der er jetzt wohl ungewollt hinblickte.
"Entschuldige, aber ich hab nicht mehr angezogen, weil ich mich zum Massieren ja doch wieder ausziehen muss. Du bist mir doch deswegen nicht böse?"
"Aber bitte. Das macht doch nichts, bin nackte Tatsachen doch mittlerweile gewöhnt."
"Machen wir es zuerst von hinten?, dann leg ich mich auf den Bauch. Du musst aber bei den Fußsohlen beginnen und mir jeden Griff erklären."
Schon hatte sie sich neben ihn aufs Bett gelegt und ihr Körper berührte ganz leicht seinen. Der Slip spannte sich über ihren wohlgeformten Po und er machte sich an die Arbeit. Seine Hände zitterten vor Erregung und sein Herz begann heftig zu pochen, als seine Hände über ihre Haut strichen. Kein Wunder, war er doch bereits seit zwei Wochen weg von seiner Frau - und bei den täglichen Massage-Übungen von erotischen Reizen aller Art umgeben.
Lang ausgestreckt lag sie auf seinem Bett. Sie hatte die Beine leicht gespreizt und er massierte ihre Fußsohlen und auch die Zehen. Dann war er bei ihren Waden angelangt, die er nur flüchtig ausstrich, lachten ihm doch bereits ihre Schenkel richtiggehend an, zwischen die seine Hände jetzt glitten. Seine Pyjamahose straffte sich vorne bedenklich, das merkte er nur zu deutlich. Sein Herz pochte noch heftiger als seine Finger an ihren Schenkeln nach oben fuhren.
"Ach, tut das gut. Du machst es wundervoll!"
"Ich bemühe mich auch echt. Den Slip müssen wir weggeben, ich komm jetzt zur Gesäßmuskulatur."
Bereitwillig hebt sie ihr Becken und er zieht ihr den Slip weg. Dann kniet er sich zwischen ihre Beine und beginnt mit seinen Griffen an ihrem Po. Sie drückt ihre Schenkel fest an seine und fordert ihn auf, etwas tiefer zu greifen. Tiefer und mehr nach vor.
"So ists fein", seufzt sie,"mach bitte weiter!"
Nur zu gern kommt er dieser Aufforderung nach. Als seine Hände bereits am Ziel seiner und wohl auch ihrer Wünsche angelangt sind und er sie genau an jener Stelle massiert, wo es ihr anscheinend so besonders gut tut, da stöhnt sie leise.
"Ich dreh nur schnell den Schlüssel rüber, man kann ja nie wissen."
"Ja, mach schnell!"
Wie die Sache geendet hat?
Er war schließlich ein Mann in den besten Jahren und sie ein junges Ding, das zwar kein akademisches Studium belegt hatte - und die doch anscheinend studierte: die Welt der Männer.
Wie waren sie, diese Kerle?
Manche waren großspurige Macho-Typen. Dann wieder gab es die Schleimer, die waren ihr zuwider mit ihren nichtssagenden Komplimenten. Sie kannte natürlich auch Hochanständige und kaum im Bett zu gebrauchen. Regelrecht auf die Nerven gingen ihr Softies mit hohen Stimmen und dazu meist treuem Hundeblick.
Auch mit Kleinen hatte sie schon Erlebnisse. Die waren immer so bemüht und manchmal echt anstrengend. Da waren ihr die Kerle mit den langen Gliedern lieber. Die kamen zwar oftmals zu schnell zur Sache, doch sie waren unkompliziert und zumeist ohne Liebes-Heuchelei. Denn so etwas widerte sie besonders an.
Und der da?
Na ja. Sie brauchte ganz einfach wieder einmal einen Kerl. Der schien für ihr Verlangen echt geeignet zu sein. Das hatte sie schon die ganze Zeit über irgendwie gespürt.
Mit wenigen Schritten war er an der Tür, sperrte ab, drehte die indirekte Beleuchtung an und das große Licht ab. Er streifte seine Hose ab und warf sie in ein Eck. Leidenschaftlich vergruben sich ihre Lippen ineinander, während seine Hände über ihren Körper glitten. Hinab zwischen ihre Schenkel ...
***
Vielleicht war das Ende der Story bloß Wunschdenken von ihm. Schließlich war er verheiratet und er liebte seine Frau. Wirklich und tatsächlich.
Vielleicht hat er seine Kollegin nur kurz massiert und dann wieder verabschiedet ...