Tennis Storys, Matchberichte, Tipps und Perspektiven für Tennis-Freaks über 50
Einige Gedanken zuerst noch: Auf die Idee, ein Tennis-Büchlein herauszubringen, brachte mich ein Spieler, der selbst in Deutschland in der obersten Liga der Senioren sein Racket mit Erfolg schwingt. Ein Kenner der Szene, der nicht nur als Arzt immer zur Perfektion neigte, um in seinem Beruf das Beste geben zu können. Auch mit mir trainiert er in den Wintermonaten häufig, wenn er mit seiner Gattin in seiner "zweiten Heimat" hier im Salzkammergut weilt. Mein "Wrack oder Oldtimer"-Manuskript ließ ich ihn lesen und er war von meiner Schreibweise angetan.
"Schreib doch auch über Tennis, Hermann! Du hast viel Erfahrung und spielst seit Jahren im obersten Bereich des Senioren-Tennis. Da gibt es doch viele Interessenten, die für ein Tennis-Büchlein in Frage kommen!"
Ich hab mir seinen Rat zu Herzen genommen und mich an den PC gesetzt. Und so haben wir die folgenden Berichte, Betrachtungen und Tipps eigentlich meinem Trainingspartner Dr. Peter Tausche zu verdanken.
Im ersten Teil gibt es Beiträge, die ich einst für eine
Tennis-Zeitschrift geschrieben habe. Ich hab sie ein wenig aktualisiert, mit
neuen Erkenntnissen gespickt und jeden Beitrag mit einem Kommentar versehen.
Sie sollen uns Senioren-Tennis-Spieler ein bisschen zum Überdenken der eigenen
Lage, zum Schmunzeln, Kopfnicken oder womöglich auch zum gelegentlichen
Kopfschütteln veranlassen. Bewusst manchmal etwas ironisch gehalten,
zwischendurch mit Humor gewürzt und manche Behauptung zum kritischen
Hinterfragen in den Raum gestellt. Weil Meinungen wie unsere Schläge am Platz
sind: vielfältig und keinesfalls mit dem Anspruch der Unfehlbarkeit behaftet.
Um die Sache würziger zu gestalten, berichte
ich nach diesen Storys von einigen Matches, die ich im Verlauf der letzten
Jahre ausgetragen habe. Mit etlichen Gedanken dazu, was Matchvorbereitung,
Taktik, Spielverlauf, dabei erlebte Gefühle und auch das Verhalten der Gegner
oder eventueller Zuschauer betrifft.
Nach diesen Beiträgen kommen Tipps, die ich vor allem für
meinen Sohn Gerald verfasst habe, weil ich der Meinung war, dass er gute
Ansätze in sich hätte, ein starker Tennisspieler zu werden. Natürlich waren
diese Tipps auch für mich selbst und für mein Weiterkommen beim Wettkampftennis
bestimmt und ich hab sie nicht nur geistig gesammelt, sondern auch
hingeschrieben. Sehr oft habe ich mir den Kopf über dies und das zerbrochen,
analysiert, beobachtet und bin auf Grund dieser Gedanken-Arbeit zu den
angeführten Erkenntnissen gekommen. Vielleicht kann der eine oder andere
Spieler oder die eine oder andere Spielerin davon profitieren.
Zum Abschluss will ich noch einige Perspektiven für die
Zukunft anführen, den Sinn oder Unsinn des Tennis und hier vor allem des
Wettkampftennis für Senioren hinterfragen und dabei auch dem gesundheitlichen
Effekt für Körper, Geist und Seele bei der Jagd nach der gelben Filzkugel auf
die Schliche kommen.
Wenn die Glut zum Feuer wird
Sie kennen es sicher genau so gut wie ich, dieses Gefühl
von Leere und die Niedergeschlagenheit nach einem verlorenen Match. Speziell
dann, wenn man sich vorher Hoffnung auf den Sieg gemacht hatte, und dann doch
als Verlierer den Platz verlassen musste. Nicht weil der Gegner um so viel
besser war, ganz und gar nicht. Im Grunde genommen hat man sich wieder einmal
selbst besiegt. Durch die innere Unruhe und durch die Hast, mit der man im
Match agiert hat, wenn kaum ein erster Aufschlag kam, zu selten ein guter
Return den Weg ins gegnerische Spielfeld gefunden hat, Grundschläge ohne Druck
im Out zu Boden fielen, die Beinarbeit weit weg war von dem, was man als gut
und spritzig bezeichnen könnte, und auch Auflagen im Netz oder irgendwo
außerhalb des Spielfeldes gelandet sind. Neulich habe ich meine Tennistasche
nach so einer Niederlage in die Umkleidekabine getragen, müde saß ich da. Dann
ließ ich den warmen Wasserstrahl auf meinen strapazierten Körper
niederprasseln. Das tat gut. Doch mein Tennis? So konnte es nicht weitergehen
und, nachdem ich mich zu Hause gemütlich in eine Ecke gesetzt hatte, begannen
plötzlich Gedanken durch mein Gehirn zu kreisen und es kam mir vor, als ob
irgendetwas in mir "entzündet" worden wäre ...
Ein neuer Schläger
musste her! Dazu bessere Schuhe und auch meine Beinarbeit musste ich
verbessern. Einige Kilogramm abspecken und mich tatsächlich fit trimmen. Und
vor allem müsste ich trachten, in Zukunft die Bälle mit mehr Druck übers Netz
zu jagen. So leicht durfte ich es meinen Gegnern nicht mehr machen! Mit einem
Mal brannte ich lichterloh. Anscheinend war die Glut in mir tatsächlich zum
Feuer entfacht.
Niederlagen können manchmal verdammt motivierend sein.
Zumindest bei mir.
Mit dem nächsten Beitrag wollte ich ein bisschen von unseren
Spielen in Südamerika berichten. Auch von den Balljungen, die richtiggehend
unter dem Netz durchjagten, um sich die Bälle zu fischen. Das konnten sie, weil
die Netze nur lose zu Boden hingen und an der Unterseite nicht befestigt waren.
Beeindruckt hat mich auch die Freundlichkeit dieser Menschen. Sind in unseren
Breiten des Wohlstands und der unbedingten Erfolgsmentalität sehr oft die
Gesichter hart, verschlossen und vielfach die Mundwinkel nach unten gezogen, so
gibt es dort noch jene Art von Liebenswürdigkeit, von der wir hier nicht einmal
mehr träumen können.
Jenseits des Ozeans
Ein herrlicher Sonnenaufgang über den verschneiten Anden
und nach 13 Stunden Luftfahrt Ankunft in Santiago. Vorbei im Taxi an den Slums
der Vorstadt, Ankunft im exklusiven Mariott mit herrlichem Ausblick aus unserem
Zimmer aus dem 23. Stockwerk in die unmittelbare Umgebung. Akklimatisieren ist
angesagt und Kennenlernen der Tennisanlage, zu der wir im Shuttlebus kutschiert
werden. Wir, das sind die Spieler aus den USA, die Mexikaner, Franzosen,
Australier und natürlich die Jungs aus Germany - alle in unserer Klasse über 50
Jahre. Eine gepflegte Tennisanlage gibt es zu bestaunen und nette Menschen
befinden sich in diesem deutschen Club an der Peripherie von Santiago. Während bei
uns in Österreich bereits die ersten Anzeichen des nahenden Winters zu
verspüren waren, blühen hier nicht nur die glutäugigen Chileninnen, sondern
auch mannigfach Bäume und Sträucher.
Dann kommt die Stunde der Wahrheit und die wieselflinken
Indio-Ballbuben staunen, wie mich die Nummer zwei der Welt über den Platz hetzt
und seine Bälle in meiner Platzhälfte versenkt. Auch mein Partner im Team
merkt, dass es noch Bessere als ihn beim Tennisspiel gibt, doch er schafft im
Verlauf der Woche zumindest einen Sieg und mit meinen zweien und dazu einem
Doppel-Erfolg beenden wir die Team-WM auf dem zehnten Platz von 14
teilnehmenden Mannschaften. Das Finale bestreitet das Team aus den USA - jeder
Spieler über zwei Meter an Größe - gegen die eher kleingewachsenen Mannen aus
Chile. Die Chilenen wehren sich vor eigenem Publikum auf dem beflaggten und mit
zahlreichen TV-Kameras bestücktem Centrecourt tapfer, aber die Amis sind ihnen
nicht nur an Körpergröße überlegen. Dritter werden die Australier, Vierter die
Südafrikaner. Und die noch am Wochenbeginn vor Selbstvertrauen strotzenden
Deutschen? Zum erhofften Titel hats nicht gereicht, aber immerhin werden sie
Siebente. Nur die Spanier sitzen bei der Heimfahrt traurig im Bus und
versteinert sind ihre Mienen. Kein einziger Sieg in einer langen Woche, ein
echter Jammer!
Chile, ein Land der Vielfalt am Pazifik mit Vulkanen im
Süden, mit herrlichen Buchten und üppiger Vegetation, den riesigen Anden im
Osten, der Atacama als dürrste aller Wüsten und einer mehr als 4000 Kilometer
langen Küste bis hinunter zum Kap Horn, an der Südspitze des Kontinents. Mit
verschiedenen Klimazonen, Palmen, Meer, wild wuchernden Akazien. Faszinierend
wie das Land sind seine Menschen - hauptsächlich Mestizen, Weiße und Indianer.
"Un Cerveza, por favore!", das sind die vier
Worte, die ich in dieser Woche immer wieder ausspreche. Die dunkle Schönheit
lächelt mich an und versteht anscheinend sehr gut, dass mein geplagter Body in
der heißen Mittagssonne nach Bier lechzt. Nette Menschen, wohin mein Auge reicht, in dieser
Millionenmetropole Santiago mit seinen über 5 Millionen Einwohnern. Ganz egal,
ob sie bettelarm oder steinreich sind, in ihren Augen spiegelt sich das innere
Feuer dieser stolzen Menschen, und wenn ich auch kaum ein Wort Spanisch verstehe,
so fühle ich mich hier doch irgendwie geborgen und nehme mir vor, irgendwann
wiederzukommen, um noch mehr von diesem Land und seinen Menschen zu erfahren.
Ohne Tennisstress und ohne Erfolgszwang, rein zum Genießen.
Natürlich gäbe es noch einiges von dieser Woche mit
Tennis jenseits des Ozeans zu erzählen. Zum Beispiel von dem Mann, der
mich im Austria-Trainingsanzug spielen sah und mich nach dem Match auf ein Bier
einlud, danach in seine Prachtvilla, wo er mir freudestrahlend erzählte, dass er
aus Graz abstamme, mit zehn Jahren ins Waisenhaus kam, weil seine Mutter
verstorben war und er es dennoch im Verlauf seines Lebens zum mehrfachen
Dollarmillionär gebracht hatte. Stolz zeigte er mir Bilder, auf denen Baum an
Baum stand - so weit das Auge reichte. "Mein grünes Gold", sagte er
dazu und lächelte. Tennis spielte er selbst nicht, doch seine Frau, eine
rassige Spanierin, die freute sich, als ich mit ihr nach einem meiner Matches
einige Bälle schlug. Und die Seele des Hauses, die für Reinlichkeit, Ordnung
und für herrliche Stücke zum Hineinbeißen bei ihnen sorgte? Die war wie das
Land selbst: einladend und wunderschön.
In meinen Beiträgen für das Senioren-Tennis hab ich
versucht, nicht immer nur von Technik, Taktik, Fitness und anderen Dingen, die
zu einer Verbesserung im Wettkampf führen könnten zu schreiben. Oftmals waren
es vor allem die Storys rund ums Tennis, die bei den Lesern gut angekommen
sind, und wo ich immer wieder aufgefordert wurde, doch öfter über solche Sachen
zu berichten. Eine dieser Geschichten folgt anschließend.
Profitiert
Johannes fährt nach Mitternacht mit seinem Auto von einer
feuchtfröhlichen Feier nach Hause. Es ist Sommer, Urlaubs- und Ferienzeit und
das Salzkammergut, wo sich die Geschichte abgespielt hatte, war für unseren Seniorenspieler
der ideale Ort, um Feiern im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis
abzuhalten. Glasigen Auges fährt er dahin, im Fond sitzen seine zwei Kinder.
Plötzlich zuckt Johannes zusammen. O je! Eine Verkehrskontrolle. Planquadrat.
Die Winkerkelle des Polizisten leuchtet rot, das Gesicht unseres Fahrers wird
blass. Er steigt auf die Bremse, stoppt den Wagen und kurbelt die Scheibe
hinunter. Der Beamte, ein relativ junger Mann, kommt an die Seite und sagt:
"Fahrzeugpapiere bitte!" Johannes haucht am Inspektor vorbei und
versucht so, seine "Fahne" zu verbergen. Der Inspektor leuchtet mit
seiner Taschenlampe, fuchtelt an den Papieren herum. Plötzlich hellt sich seine
Miene auf: "Sind Sies wirklich?" Unser Senior blickt betreten drein,
ehe der Inspektor fortfährt: "Haben Sie vor 20 Jahren das Turnier bei uns
in Aussee gewonnen?" Johannes nickt und schluckt. Wieder der Inspektor -
ganz euphorisch: "Das Finale war ein Supermatch! Ich war damals der
Balljunge. Gratuliere nochmals! Gute Fahrt!"
Langsam setzt sich der Wagen wieder in Bewegung, bis die
Lichter in der Dunkelheit aus den Augen der Gendarmen verschwinden. Die Kinder
im Fond blicken voll Stolz vor zu ihrem Erzeuger: "Warst du wirklich
einmal so gut, Papa?" Johannes nickt, holt tief Luft und sagt bedeutungsvoll:
"Einen Spitzenspieler kennt man eben ..."
Wie beinahe jeder von uns etwas in die Jahre gekommenen
Tennis-Wettkampfspielern wollte auch ich nicht immer nur Schmalkost in Form von
Meisterschaftsspielen oder einer Teilnahme an dem einen oder anderen besseren
Bäderturnier im regionalen Bereich zu mir nehmen. Da war eine
Europameisterschaft natürlich ein Highlight und darüber hab ich auch damals
berichtet.
Seefeld, die EM und ein bisschen Glück ...
Jeder, der zumindest einmal an den Tennis-Indoor-Europa-Meisterschaften
in Seefeld teilgenommen hat, kennt diese einzigartige Atmosphäre, bei der
Senioren aus aller Herren Länder ihre Rackets schwingen. Ich spielte heuer
bereits zum siebenten Mal dabei mit und muss gestehen, dass mir Seefeld immer mehr
ans Herz wächst, je öfter ich dieses Erlebnis über mich ergehen lasse. Ihr habt
richtig gelesen - über mich ergehen lasse. Denn es ist vor allem das Flair von
Seefeld, das mich immer wieder verzaubert.
Egal, ob ich nun beim
Tennis erfolgreich spiele oder bereits in der ersten Runde die Segel streichen
muss und bestenfalls im Doppel, Mixed oder in der Consulation (dem Trostbewerb)
meinen Schläger noch etliche Male auslüften kann. Denn Seefeld bietet mehr als
nur Tennisfreuden. Ich zum Beispiel bin ein Langlauf-Fan und genieße es, mich
irgendwo in der Natur hinter einer Hütte auf einer Bank auszustrecken und mir
die Sonne auf den Pelz scheinen zu lassen. Oder ich gehe mit Kollegen zum
Eisschießen und treffe dabei zumeist noch weniger als auf dem Platz. Macht
nichts! In der Sauna kann ich mich ja am Abend wieder so richtig entspannen.
Oder ich genieße einen
Bummel durch den Ort. Da gibt es in dicke Pelze gehüllte Damen, die an der
Seite ihrer wohlbeleibten männlichen Begleiter das Sight-Seeing betreiben und bedächtig
durch die Gassen schreiten. Munter gleiten die Pferdekutschen zu Dutzenden die
Straßen entlang, während die Glöckchen an den Hälsen der Gäule schellen, und
der Geruch von Pferdeäpfeln wird wohl von manchem Urlauber genüsslich in seine
Lungen gesogen, ohne zu wissen, woher er stammt. Was mir heuer besonders
aufgefallen ist - es tummeln sich eine große Anzahl verschiedenster Hunde durch
die schneebedeckten Gassen. Wohlbehütet die Kleinen an der Leine, stramm und
eher kurz gehalten die Großen. Dazu gibt es noch die Straßen-Potpourries, die
anscheinend niemandem gehören, und die beinahe überall ihre Beine heben, alles
und jedes beschnüffeln und nicht selten ihr Maul weit aufreißen, um durch ihr
Bellen Aufmerksamkeit zu erregen, weil sich ansonsten ja niemand um sie kümmern
würde.
Auch unter den Spielern gibt es solche Typen, die sich
dann und wann daneben benehmen - gleich wie bei den Hunden. Und doch, gäbe es
nur wohlerzogene Pudeldamen und bestens gehorchende Dalmatinerrüden, so wäre
das vermutlich ebenso fad, wie wenn es nur Zeitgenossen geben würde, die
glücklich und zufrieden, sanft und rücksichtsvoll durch ihr Leben wandeln und
die außerdem immerzu lächeln ...
Ein bisschen muss ich schmunzeln, wenn ich meinen nächsten
Artikel durchlese. Wie er doch vor Optimismus strotzt. Ich war hungrig auf
Turniere und auf Erfolge dabei und es war mir nicht zu dumm, dafür sozusagen
durch die Welt zu trampen. Auch wenn diese Welt nur einen kleinen Teil von
Europa ausmachte.
"Und der Haifisch, der hat Zähne ..."
und die trägt er im Gesicht, und der Macky hat ein Messer,
doch das Messer sieht man nicht. Dieser Song aus Brecht's Dreigroschenoper,
womöglich noch gesungen von der unvergesslichen Hildegard Knef, steht heute als
Titel meiner Gedanken fürs Seniorentennis. Warum ich den Macky hier als
Beispiel nehme, das will ich weiter hinten erklären.
Die Meisterschaft hat längst begonnen und wir nähern uns
mit Riesenschritten der Turnierserie mit nationalen und internationalen
Großveranstaltungen für Seniorentennis und insgeheim reiben wir uns wohl
bereits die Hände und lechzen förmlich danach, dabei endlich wieder unseren
Body über den Court zu bewegen und den Gegnern die Bälle um die Ohren zu
schießen. Oder geht es womöglich nur mir so?
Ich starte für
gewöhnlich an der Riviera di Ponente in Alassio, versuche mich dann beim
Alpen-Adria in Klagenfurt, werfe mich danach in Pörtschach ins Geschehen und
bin wenig später bereits in Baden-Baden bei den Europameisterschaften, wo ich
den deutschen Freunden ein bisschen auf den Zahn fühlen will. Dann kommt
Rottach-Egern am Tegernsee, vielleicht auch noch Klosters in der Schweiz.
Natürlich will ich das eine oder andere Turnier in Österreich und dazu die
Staatsmeisterschaften spielen, doch besonders freue ich mich auf Opatija - ein
Traum am blauen Meer. Da wird gezecht und gelacht, da kommt Freude auf und das
Ergebnis im Turnier ist zumindest hier bei mir zumeist Nebensache. Als
Abschluss der Saison spiele ich noch in Keszthely in Ungarn am Balaton, wo es
sich noch preisgünstig zechen lässt und der Sommer mit einer wahren
Blütenpracht im Park vor dem Helikon ausklingt. Danach noch das
Mallorca-Seniors in einer wahrlich paradiesischen Umgebung. Bei all diesen
Herrlichkeiten überfällt mich beinahe schon der olympische Gedanke des nur
dabei Seins!
Doch nicht immer ist nur dabei sein alles! Deshalb komme
ich zurück zum Haifisch und zum Macky mit dem Messer: Ich habe Niederlagen
relativ satt und will nicht länger den Karpfen für meine Gegner abgeben, die
wie Hechte über mich herfallen. Ich will zukünftig der Hai im Gewässer sein,
der mit gewaltigen Schlägen seine Gegner über den Platz hetzt und Punkte
erjagt. Ich werde meine Zähne zeigen und will ähnlich wie der Macky Messer
agieren. Denn, wie heißt es doch in diesem Song weiter so treffend: "Doch
man sieht nur die im Lichte, die im Dunklen sieht man nicht!"
Treten wir heraus aus
einer Unscheinbarkeit ins Rampenlicht! Mit starken Schlägen, mit starken
Sprüchen und am besten mit Siegen!
Auch wenn ich den nachfolgenden Artikel mit "von den
Siegen in den Wiegen" bezeichnet habe, so gibt es wohl auch die
vorprogrammierten Niederlagen im Verlauf unseres Lebens. Nicht nur beim Tennis,
obwohl wahrscheinlich jeder von uns auch dabei die Hochs und Tiefs kennt, die
uns unausbleiblich durch unser Tennisdasein begleiten.
Von den Siegen in den Wiegen
Gut kann ich mich noch an die Zeit erinnern, als ich als
kleiner Junge in diesem wunderschönen Gebirgstal, in der schon der Kaiser mit
dem klingenden Namen Franz-Josef so manchen Bock geschossen hatte, meine Siege
feierte. Nicht beim Tennis, davon hatte ich nicht die geringste Ahnung, aber
bei den Nachbarmädels oder wenn ich beim Ministrieren dem Pfarrer Wein
einschenken durfte und er den Kelch tief senkte, damit ich genug Rebensaft
hineintun konnte. Beim Wasser hob er seine Arme hoch, damit er nicht
allzu viel davon in den Kelch bekam, ich streckte mich jedoch und schickte ihm einen
ordentlichen Guss nach. 1:0 für mich, und ich freute mich diebisch, auch wenn er
mich dafür strafend anblickte.
Ich fühlte mich wie ein
Sieger, als ich Dreikäsehoch auf unserer Ziege das letzte Stück des Weges von
der Alm ritt und ihr zum Dank dafür zuhause einige besonders saftige Gräser
pflückte und sie von der Milch befreite, indem ich kräftig an ihrem Euter zog
und den weißen Saft an meiner Wiener Ferienfreundin vorbei an die Wand spritzte. Wenn sie
mich dafür bewundernd anblickte, dann fühlte ich mich genauso als Sieger, wie wenn ich
beim Springen über unsere selbst errichteten Schanzen die Nase vorne hatte und
mit der Wintersonne um die Wette strahlte.
Als Kind feierte ich tagtäglich Siege und auch als
Jugendlicher und im frühen Erwachsenen-Stadium fühlte ich mich sehr oft vom
Leben bevorzugt und hatte nicht die leiseste Ahnung, dass es nicht immer bei
diesen Siegen bleiben könnte und sich nach und nach auch die Niederlagen bei
mir einstellen müssten.
Und sie kamen über mich wie ein Schwarm wildgewordener
Bienen und stachen mich weidwund in der Mitte meines Lebens und ich schlich mit
hängenden Schultern durch mein Dasein und fühlte mich zwischendurch wie ein
Hund, dem sein Herrl nicht nur das Futter verweigerte, sondern ihm täglich auch
noch einige Fußtritte versetzte. Solange, bis das Maß voll und der Ausgleich
für alle meine früher errungenen Siege sozusagen wiederhergestellt war. Dieser
Ausgleich des Lebens, den es anscheinend gibt, wie es die Sonne am Tag gibt und
die Finsternis in der Nacht, sofern nicht der Himmel mit Sternen übersät ist.
Aber Nacht bleibt Nacht und Tag bleibt Tag und nach dem Glück kommt das Leid
und zur Freude gesellt sich irgendwann der Schmerz und nach jedem Hoch bahnt
sich bereits wieder ein Tief seinen Weg auch in unser Leben.
Aufs Tennis bezogen will ich allen jenen Mut zusprechen,
die sich vergeblich um Siege bei ihren Matches abstrampeln, die einfachsten
Bälle verschlagen und denen die Fehler beim Spiel zu treuen Begleitern werden
und die manchmal dazu auch noch für ihre Misserfolge verhöhnt werden. Hebt
dennoch den Kopf, Freunde, denn es kommen nach den Niederlagen irgendwann
wieder die Siege, es muss ja nicht unbedingt bei den Matches sein! Vielleicht
Siege irgendwo anders in eurem Leben. Und sie kommen ganz bestimmt, darauf
könnt ihr euch verlassen! Den Siegern rufe ich zu, diese Siege zu genießen und
auch dementsprechend zu begießen und dennoch zu bedenken, dass nach den Siegen
die Niederlagen bereits wieder mit den Hufen scharren ...
Ein bisschen muss ich
über den nächsten Artikel schmunzeln, den ich damals verfasst hatte. Können
tatsächlich manche Ladies die Qualität eines Liebhabers bereits an seinem
Spielstil erkennen oder vielleicht auch nur erahnen oder handelte es sich bei
der Französin womöglich um eine Ausnahme und achten nur die wenigsten
weiblichen Zuschauer bei den Spielen der Männer darauf, wie diese ihr Match
anlegen und was sie dabei alles an Schlägen produzieren? Ich fand es dennoch
angebracht, darüber ein paar Zeilen hinzuschreiben.
An seinem Stil erkennst du viel
Baden-Baden, ein herrlicher Sommertag, die Anlage des TC
rot-weiß voll mit Spielern und natürlich auch jede Menge von Zusehern rund um
die Courts. Ich sitze auf der Terrasse des Clubhauses neben einer attraktiven
Französin, beide haben wir einen Cappuccino vor uns auf dem Tisch stehen, und
ich verfolge zwei Matches direkt vor uns auf Platz 8 und 9. Es ist Freitag und
damit Viertelfinaltag. Vier verschiedene Typen kämpfen um den Einzug ins
Semifinale. Die beiden Vierziger dreschen die Bälle ordentlich übers Netz, die
zwei 55er schieben etwas mehr, aber durchaus gekonnt und mit feiner Klinge.
Auf einmal meldet sich die Französin, mit der ich einen
netten Abend bei der WM in Buenos Aires verbracht hatte, in perfektem Deutsch. "Weißt du eigentlich, woran man einen guten Liebhaber
erkennt?" "Keine Ahnung!", meine ehrliche Antwort. "An seinem Stil!", meine Nachbarin, die wie 30
aussieht und doch bereits die 40er Klasse spielt. Aha, am Stiel, denke ich mir und nicke. Ist ja klar, sie
muss es ja wissen, hat wahrscheinlich schon etliche Stiele ... "Wirklich", unterbricht sie meine Gedanken, weil
ich nicht antworte. Ich drehe mich zu ihr hin und blicke sie fragend an. "Wie meinst du das?"
Daraufhin hat sie mir ganz nebenbei beim Zuschauen all
ihre Ansichten von den verschiedenen Stilen verraten. Von den zähen
"Bringern" und wie die sich im Bett verhalten würden. Dann sagte sie
mir das mit den gelegentlichen Angreifern und ihre Augen leuchteten, als sie
von den Spielern sprach, die sogenannte "Schmankerl" in ihr Spiel
einbauen. Gefühlvolle Stops, dann wieder knallharte Hämmer in die Ecken und als
sie zu den Aufschlag-Volley-Spielern kam, fuhr sie sich mit der Zunge über ihre
kirschroten Lippen und lachte dazu.
Nach diesem Gespräch bin ich wieder klüger geworden. Nicht
am "Stiel", sondern am Stil liegt es also! Also: Aufschlag-Volley,
angreifen und was Ordentliches vom Schläger lassen. That's it!, darauf stehen
anscheinend die Hasen.
Noch heute hallen mir ihre Worte irgendwie bedrückend in
den Ohren, als sie sagte: "Ich jedenfalls lass die Finger von dem
Bringer!" Ich dachte über ihre Worte nach und wusste nicht recht, was ich
davon halten sollte, meinte ich doch, dass die "Bringer" nicht nur
beim Tennis die wesentlich ausdauernderen Kämpfer wären.
Dennoch stürmte ich am nächsten Tag einige Male öfter als
gewöhnlich vor ans Netz, wollte ich doch auch damit bei ihr punkten...
Sieger haben mich schon immer fasziniert und sehr oft hab
ich mich gefragt, warum gewisse Menschen anscheinend zu Siegern geboren werden,
wie sie sich verhalten und was sie schließlich zu Siegern macht. Sieger
verhalten sich zumeist ganz anders als wir Normalsterblichen. Auch
Sieger beim Tennis. Wenn ich von Siegern spreche, dann meine ich nicht
gelegentliche Sieger, die gibt es ja in jedem noch so kleinen Club - im
nachfolgenden Artikel schreibe ich von Seriensiegern, denen Niederlagen beinahe
so fremd sind wie Düsenjets den Eisbären in Grönland.
Sieger
Krems an der Donau, Staatsmeisterschaften für Seniorinnen
und Senioren und ich bin eine Woche hautnah mit von der Partie. Heute habe ich
ein wenig von den männlichen Siegern aufgeschnappt. Im nächsten Heft will ich
von den Damen und der WM in Velden berichten.
Hünenhaft der erste, top gestylt lässt er seine Bälle über
den Platz pfeifen. Meist trifft er gut und verzieht auch bei seinen besten
Treffern kaum einmal die Miene. Manchmal verschlägt er, dann fährt ein dicker
Fluch aus seinem Inneren, denn er kann sich Fehler anscheinend selbst am
wenigsten verzeihen. Gelassen nimmt er die bewundernden Blicke der Damenwelt
hin. Ein Sieger eben durch und durch ...
Der nächste rennt im Finale, dass ich beinahe meine, er
würde mit seinen nicht allzu langen Beinen nicht um den Staatsmeistertitel,
sondern um sein Leben laufen. Am Ende humpelt er vom Platz und ein müdes
Lächeln ist auf seinem Gesicht zu erblicken. Geschafft! Vermutlich wird er sein
Trainerhonorar anheben und sein Club wird wohl auch tiefer in die Tasche
greifen müssen ...
Dann kommt ein absoluter Siegertyp: groß, kampfstark und -
was Sieger oftmals auszeichnet - auch durchaus streittüchtig. Tüchtig, nicht
süchtig! Er verschenkt absolut nichts, der Oberschiedsrichter ist an die zehn
Mal am Platz, um zu schlichten und lautstark bearbeitet unser Siegertyp ihn und
seinen Gegner. Am Ende humpelt er ebenfalls vom Platz und in seinem kantigen
Gesicht scheint sich die Kerbe des Erfolges bereits einen Platz gesucht zu
haben ...
Sieger sind tatsächlich anders: Ehrgeiziger,
zielstrebiger, kompromissloser, unnachgiebiger, absolut zielorientiert und
manchmal vielleicht sogar gnadenlos. Zu sich selbst und zu ihren Gegnern. Uns
bleibt der Trost, dass sie ohne unser zutun absolut niemanden zu besiegen
hätten, denn dann stünden sie allein auf dem Platz. Die Ärmsten ...
Wie war ich doch stolz auf mich und auf mein Tennis, als
ich vor Jahren endlich eines meiner Ziele erreicht hatte. Ich wollte unbedingt
einmal in meiner Altersklasse unter die Top 10 in Europa kommen. Dazu war mir
beinahe jedes Mittel recht, sofern es zu einer Verbesserung bei meinem
Wettkampftennis führen konnte. Dass ich in den letzten Jahren noch um einiges
weiter gekommen bin, das hab ich vor allem diesem Gedanken mit den Zielen zu
verdanken.
Das Ziel entscheidet
Vergleichen wir uns Tennisspieler mit Wanderern. Der eine
ist ein stinknormaler Wanderer in seinem Tennisleben. Ein echter Hobbyspieler,
ohne Ambitionen, ein besonderes Ziel anzupeilen. Sein Tennis ist zu vergleichen
mit einem Spaziergang durch den Wald und er wird dieses Ziel relativ mühelos
erreichen, ohne sich dafür besonders anstrengen zu müssen.
Der nächste will
bereits einen nicht allzu hohen Berg besteigen. Dazu bedarf es schon mehr.
Halbschuhtouristen werden da womöglich bereits scheitern. Dennoch ist das ein
beinahe für jeden von uns erreichbares Ziel. Dann kommt der "Cut" und
die Spreu trennt sich vom Weizen, handelt es sich doch beim nächsten Ziel um
einen Gipfel im Hochgebirge, mit teilweisem Anstieg über einen Gletscher mit
Hilfe von Seil und Pickel. Dafür ist bereits mehr notwendig und ohne absolute
körperliche Fitness, beste Ausrüstung und mentales Training für schwierige
Abschnitte beim Aufstieg bleibt dieses Ziel für normale Wanderer ein zu
schwieriges Vorhaben. Doch mit einer ernsthaften Vorbereitung über mehrere
Monate und vielleicht sogar Jahre wird der Gipfel auch von Normalsterblichen
durchaus zu erklimmen sein. Vergleichbar mit dem Einzug zumindest ins
Halbfinale bei nationalen Staatsmeisterschaften. Um ein hochgestecktes Ziel auch zu erreichen, bedarf es
einiges an Zähigkeit und auch an Willenskraft. Ohne exakten Plan, ohne die
dafür notwendige Strategie für alle wichtigen Bereiche des Tennis-Wettkampfes
wird man dennoch scheitern. Ganz wichtig: step by step!, denn auch mit noch so
viel Bemühen wird keiner von uns Senioren seine Wettkampfstärke sozusagen im
Handumdrehen wesentlich verbessern können.
Ich hab mir vor zwei, drei Jahren das Ziel gesteckt, an
einer Himalaja-Expedition bei meinem Tennis teilzunehmen und zu meiner eigenen
Überraschung bin ich mittlerweile bereits im Basislager 3 angelangt. Mit dem
Wissen, dass gelegentliche Niederlagen ganz einfach dazugehören und Rückschläge
durchaus normal sind! Doch ohne dieses Ziel würde ich noch über ganz
gewöhnliche Hügel wandern oder womöglich sogar noch durch den Wald stolpern ...
Wer im
Senioren-Wettkampftennis wirklich erfolgreich werden will, der muss sich
Gedanken über das: "Wie ist so etwas möglich?" wohl ebenso machen wie
auch über all die vielen "Beigaben" die zu einem derartigen Gelingen
notwendig sind. Eine dieser Beigaben ist der richtige Trainingspartner, obwohl
es durchaus nicht schadet, wenn mehrere davon zur Verfügung stehen.
Der ideale Trainingspartner
Siege kommen nicht von ungefähr und schon gar nicht wird
einer auch nur einen Blumentopf im Senioren-Wettkampftennis gewinnen, wenn er
nicht zumindest ein-, zweimal die Woche ordentlich schlägt und trainiert. Da
erzähle ich bestimmt nichts Neues. Interessant könnte allerdings sein, wie und
wann man trainieren sollte und speziell mit wem man dies am besten praktiziert.
Wie machen es die meisten? Keine Frage, sie sehen sich im
eigenen Club um einen geeigneten Trainingspartner um und am ehesten kommt ein Spieler
aus der gleichen Altersstufe zum Zug. Ergibt in Summe einen Eintopf mit etwas
Eintönigkeit, wenig Würze und kaum Höhepunkten. Das Training plätschert mehr
oder weniger freudlos dahin, von Spannung, echten Fortschritten für Technik und
taktischem Spielverhalten wird hier wohl wenig zu bemerken sein. Und wie steht
es dabei um die Erschließung neuer Energie-Quellen, von echtem Biss und totalem
Einsatz? Weit und breit nichts zu bemerken. Oder sollte ich mich hier täuschen?
Manchmal könnte auch dieser Weg durchaus zum Ziel führen.
Ich hab mir Gedanken gemacht, wie ich mein Training
abwechslungsreicher, interessanter und vor allem auch freudvoller gestalten
könnte und einen Weg gesucht, der mich auch mental einen Schritt weiter nach
vorne bringen könnte. Und ich glaube, diesen Weg tatsächlich gefunden zu haben.
Keinen Trainingspartner aus der eigenen Mannschaft, keinen Spieler aus meiner
Altersstufe, mit denen gurke ich so und so bei den verschiedenen Turnieren
herum. Ich hab mir jemanden gesucht, bei dem ich jeden meiner Schläge mit
besonderer Emotion spielen will, ich hab mir einen Trainingspartner geangelt,
mit dem jedes Training zum Erlebnis wird und wo ich motiviert jeden meiner
Schritte bewusst setze und mir keine Schlampigkeiten erlauben will und darf.
Was die Sache besonders schön macht: Zur Belohnung für jeden guten Schlag gibt
es sogar noch das eine oder andere Lächeln und manchmal meine ich sogar, dass
man sogar während des Tennisspielens ein bisschen flirten kann.
Natürlich hab ich Glück gehabt, so einen Trainingspartner
zu finden. 28 Jahre jung, weiblich, hübsch und powerful. Eine Tigerkatze, die
mir mit ihren Schlägen ganz gehörig einheizt. Früher erschien mir das
Trainieren eher mühsam, jetzt als absoluter Genuss.
Um zu einem entsprechenden
Vorwort zu kommen, muss ich natürlich den vormals gefassten Artikel zuerst
einmal durchlesen und geistig verdauen. Warum ich damals dieses Zitat genommen
hab, das weiß ich eigentlich nicht mehr. Im Verlauf meines Lebens bin ich eher
toleranter, gutmütiger und in vieler Hinsicht verständnisvoller geworden. In
vielen Bereichen. Vor allem, was meine eigenen Schwächen und die meiner
Mitmenschen betrifft. Doch beim Tennis stimmt das nachstehend Gesagte
tatsächlich. Und auch für den Umgang mit den Ladies scheint eine gewisse
"Konsequenz" zumindest nicht unvorteilhaft zu sein.
Wenn du zum Weibe gehst ...
vergiss die Peitsche nicht! Diesen Ausspruch des deutschen
Philosophen und umstrittenen Denkers Friedrich Nietzsche stelle ich heute an
den Anfang meiner Glosse. Ganz einfach deshalb, weil er mich irgendwie an die
Atmosphäre in einem Tennismatch erinnert.
Da das Weib, das sich nach einem
starken Arm sehnt, der sie führt und lenkt und sie schließlich in einem
heftigen Liebesakt an den Rand der Erschöpfung bringt. Dort der Tennisspieler,
der die Bälle übers Netz wuchtet, um damit dem Gegner ordentlich einzuheizen
und die Punkte an Land zu ziehen. Aber was ist mit der Peitsche? Nietzsche
meint damit wohl den Grad des Erfolges im Umgang mit der Frau und wahrscheinlich
will er sie sich damit untertan machen und ganz auf sich einschwören. Welche
Art von "Peitsche" sollten wir Tennisspieler mit uns führen, um im
Match erfolgreich zu sein?
Ich hab lang darüber nachgedacht, vor allem in letzter
Zeit, wo ich wieder einige Matches aus purer Schlampigkeit und Überheblichkeit
verloren hab. Die Peitsche, die wir mit auf den Platz nehmen sollten, heißt
ganz einfach Sorgfalt. Allein damit erreichen wir, dass sich unsere Sinne
schärfen und unsere Schläge mit Sicherheit besser ausfallen werden, als wenn wir
ängstlich, unentschlossen oder sorglos agieren! Genauso wie vermutlich das Gros
aller weiblichen Wesen eher bei einem starken Arm und handfesten Kerl ans Ziel
ihrer sinnlichen Wünsche gelangt, als bei einem mit hoher Stimme schmeichelnden
Softie. Auch wir Senioren-Wettkampfspieler werden eher ans Ziel unserer
Tennis-Wünsche kommen, wenn wir zielstrebig, willensstark und vor allem mit
großer Sorgfalt auf dem Platz agieren, um schließlich zu einem Höhepunkt, zu
einem Sieg zu gelangen.
Allen ohne Peitsche agierenden Softies zum Trost: Manchmal
kann auch eine Niederlage durchaus wohltuend auf die Seele wirken und zu neuen
Perspektiven führen. Aber sich vielleicht noch ständig für die selbst
fabrizierten Fehler zu entschuldigen oder wie ein Weichei zu harmlos zu agieren
und beinahe jedes Match zu verlieren, das macht bestimmt nur den Wenigsten
richtig Spaß ...
Auf welche Ideen man doch kommt. Damals hab ich diese Art
von Tennis spielen tatsächlich durchgezogen, heute bin ich absolut bemüht, den
ersten Satz für mich zu entscheiden, weil ich genau weiß, wie wichtig bereits
die ersten Punkte für ein Wohlbefinden auf dem Platz sind. Aber nicht nur für
das Wohlbefinden sind die ersten Punkte enorm wichtig, weil ein dabei
erzielter Erfolg auch die Sicherheit bei den Schlägen anheben
wird.
Wenn wir den ersten Satz
gewinnen, dann könnte das unseren Gegner womöglich bereits mehr als nur ins
"Schleudern" bringen. Doch das muss nicht sein und manchmal dreht
sich alles im Verlauf eines Matches nicht nur einmal, sondern sogar mehrmals
und schon der Gewinn oder Verlust von ein, zwei wichtigen Punkten kann das
Match erfolgreich enden lassen oder andernfalls zum Kippen bringen. Was mir
immer wieder auffällt: Vor allem die mentale Stärke wird letztlich in einem
schweren Match die Entscheidung herbeiführen.
Das Spiel mit dem Feuer
Mein heutiger Titel sagt alles aus. Womöglich haben auch
Sie schon als Kind gerne ein bisschen gezündelt, in der Jugend nach riskanten
Abenteuern gesucht oder als Erwachsener das eine oder andere prickelnde
Erlebnis genossen, bei dem Sie ganz bewusst mit dem Feuer gespielt haben
- im Wissen um die Gefahr, die damit verbunden war. Heute will ich aufzeigen,
wie man beim Tennis mit dem Feuer spielen könnte, um sich mental zu verbessern.
Was mich immer ganz besonders gestört hat, war die
Tatsache, dass ich zwar beim Training zumeist relativ gut gespielt hab, in
schwierigen Matchsituationen meine Nerven jedoch nicht so unter Kontrolle
hatte, wie ich mir das gewünscht hätte, und allein aus diesem Grund manch
vermeidbare Niederlage einfuhr. Entweder hab ich in gewissen Matchphasen
übervorsichtig agiert oder, was noch viel öfter vorkam, zu sehr mit der
Brechstange den Sieg erzwingen wollen. In so einem Fall war keine Spur von
Seriosität mehr in meinen Schlägen vorhanden und mit meinen vielen unnötigen
Fehlern verschwand das letzte Stück Vertrauen in mich und in mein Können.
Unrund wurden meine Bewegungen, wie weggeblasen waren Rhythmus und Harmonie aus
meinen Aktionen und ich konnte mir - sofern nicht auch mein Gegner mit den
gleichen Problemen zu kämpfen hatte - eine saftige Niederlage abholen und sehr
oft sah man mich mit hängenden Schultern und einigermaßen verstimmt vom Platz
schleichen.
Eines Tages kam mir die Idee zur Verbesserung meiner
mentalen Kraft. Ganz nach dem Motto: "Nur durch Überwinden von
Schwierigkeiten wirst du stärker werden!" Ich ließ mich bewusst in
Rückstände fallen, gab ganz bewusst einen Satz ab und hab dann mit aller Kraft
versucht, diese Rückstände wettzumachen. Und siehe da: In den allermeisten
Fällen habe ich mich aus diesen brenzligen Situationen herausmanövriert, das
Game noch irgendwie geschafft oder den dritten Satz geholt und dadurch das
Vertrauen in mich und in meine Kampfkraft mächtig aufpoliert. Und nur ganz
selten ist dieses Spiel mit dem Feuer in die Hose gegangen ...
Beim Tennis war ich ein echter Spätstarter und vielfach
wurde ich ob meines Ehrgeizes und Einsatzes belächelt, wenn ich mich bei meinen
Matches in den ersten Jahren meines Tennis Mitte der Dreißig zumeist vergeblich
nach Siegen abstrampelte. Doch ich hatte nun einmal diesen Virus in mir und
wollte nicht nur mir selbst beweisen, dass mit dem nötigen Einsatz und dem
Willen zum besser Werden die Sache durchaus noch auf eine Straße hin zum Erfolg
geleitet werden könnte. Wenn mir bisweilen auch der Weg zu lang schien und eine
merkbare Verbesserung zu wenig schnell vonstatten ging. Ganz gleich ging es mir
beim Schreiben. Auch da stellten sich Erfolge erst nach und nach ein - und wie
ein Tischler an einem Möbelstück, so musste auch ich täglich an meinem
Werkstück feilen. Nach zwei Jahrzehnten Tennis schrieb ich damals:
Feinschliff
Axel-Andersson-Akademie Hamburg. Das Manuskript meiner
"Linda" liegt zur Begutachtung vor meinem Studienberater und dieser
setzt den Rotstift an - mit der abschließenden Bemerkung: "Überarbeiten
Sie nochmals gründlich, verbessern Sie Stil und Inhalt und denken Sie an den
roten Faden, der sich durch den Roman ziehen sollte! Dieser fehlt an etlichen
Stellen!"
Kopfschüttelnd saß ich
damals an meinem Schreibtisch. Mein vermeintlicher Bestseller total zerpflückt
und ich war drauf und dran, den Altpapiercontainer zu füttern und spülte meinen
Frust mit einigen Klaren hinunter ...
Was hat das mit Tennis zu tun, werden sich manche Leser
jetzt vermutlich fragen. Eigentlich nichts und doch auch wieder sehr viel. Je
nachdem, von welcher Seite man die Angelegenheit betrachtet. Irgendwann hab ich
nämlich bemerkt, dass jeder von uns Hobby-Tennis-Wettkampfspielern auch so
einen Berater nötig hätte. Einen Fachmann, der uns auf unsere Fehler aufmerksam
macht, die wir immer wieder bei den verschiedensten Matches machen. Durch den
unser Stil, wie wir die verschiedenen Schläge ausführen, Korrekturen erfährt.
Wann und wo wir bei unseren Schlägen - wie ich bei meinem Manuskript - mehr
Sorgfalt auf den Inhalt legen müssten, wobei die Art unserer Schläge der Inhalt
sein könnte und dass wir vor allem auch an den roten Faden denken sollten, der
sich vom Anfang bis zum Ende durch das Match ziehen sollte, und dieser Faden
unsere Matchstrategie sein könnte wie wir das Match gegen die verschiedensten
Gegner anlegen, um zum Erfolg zu kommen.
Meinen Schicksalsroman "Linda" hab ich erst vor
kurzem überarbeitet und bin guten Mutes, dass ich ihn in der jetzigen
Form dem Gros literarisch Interessierter zumuten kann. Bei meinem Tennis bin
ich noch nicht so weit, da läuft noch viel schief und selbst kommt man relativ
schlecht auf die entscheidenden Fehler drauf. Einflüsterer gibt es zwar genug,
doch wirklich gute Berater für unser Matchverhalten sind anscheinend so dünn
gesät wie die Sterne am noch taghellen Abendhimmel.
Haben Sie jemanden, der Sie auf Ihre Fehler aufmerksam
macht und sind Sie auch gewillt, Korrekturen an Ihrem Spiel vorzunehmen? Feilen
Sie an Ihrer Technik, Taktik, Ihrer körperlichen und mentalen Verfassung, damit
Sie Ihre Matches in Zukunft erfolgreicher abwickeln und nicht womöglich für
immer wie ein Diamant ohne den nötigen Feinschliff auf dem Court agieren müssen ...?
Beim nächsten Thema
brauche ich keinen Vorspann zu schreiben. Das spricht für sich selbst und gilt
damals wie heute.
Wann hat man es beim Tennis geschafft?
Meine hübsche Sitznachbarin zu mir: "Hermann, du kommst doch
mit vielen Leuten aus der Tennisbranche zusammen. Was meinst du, wann hat man
es beim Tennis geschafft?"
Wir sitzen in einer urgemütlichen Laube am Ufer des
Balaton und genießen den lauen Sommerabend bei den Hungary Championships, ich
lass mir das Stück Wildschweinbraten munden, wische mir den Mund ab und schütte
einen ordentlichen Schluck Balatonboglari Sauvignon Blanc 1998 nach und schau
danach in die im Kerzenlicht grünlich schimmernden Augen meiner Nachbarin. "So schnell kann ich dir diese Frage nicht
beantworten. Da muss ich zuerst einmal gründlich darüber schlafen und ganz
gezielt nachdenken."
Dass ich am liebsten die
halbe Nacht speziell mit ihr darüber nachgedacht hätte, verriet ich mit keiner
Miene. Aber ich dachte in den nächsten Tagen wirklich nach und kam zu folgendem
Schluss.
Senioren-Hobby-Tennisspieler, egal oder Mann oder Frau,
haben es bei ihrem Tennis meiner Meinung nach dann geschafft, wenn ihnen ihr
Tennis nicht nur körperlich gut tut, sondern wenn vor allem auch ihre Seele
davon profitiert. Wozu natürlich der eine oder andere Ärger gehört - ganz nach
dem Motto: Die allerschönsten Tage genießt man erst so richtig nach trostlosen
Regentagen. So ist das auch beim Tennis und die herrlichsten Tennisfreuden gibt
es zumeist nach diversen Tiefs! Wie gut tut danach wieder einmal ein Sieg, wie
gut ein gemütliches Ansitzen in netter Runde, wie wohl bekommt einem ein
erfrischender Schluck oder womöglich gar ein erquickender Flirt. Ganz egal, auf
welchem Spielniveau man sich befindet.
Ein Mann hat es meiner Meinung nach dann bei seinem Tennis
geschafft, wenn er nicht nur das vorhin Gesagte bejahen, sondern hin und wieder
auch den einen oder anderen Sieg auf dem Platz einfahren kann. Und noch etwas:
Zumindest drei, viermal pro Match sollte er einen für seinen Gegner
unerreichbaren Ball vom Schläger zischen lassen können. Egal, ob mit einer
Vorhandpeitsche, einem gefühlvollen Stop, mit einem As oder einem Angriff mit
sattem Volley-Punkt!
Bei den Ladys schaut die Sache anders aus. Da gibt es
andere Kriterien, womit sie es beim Tennis geschafft haben könnten. Da zählen
nicht so sehr die Schläge, sondern eher das "Rundherum". Zum Beispiel
wie sich so eine Lady bewegt, wie sie lächelt und ob bei den männlichen
Zusehern der eine oder andere Wunschgedanke aufflammt, wenn er ihr beim Spielen
zusieht. Sei es, weil ihr Outfit einen erotischen Touch ausstrahlt oder weil
sie lustvoll stöhnt, wenn sie den Ball behandelt. Ganz gleich, ob er im Out, im
Netz oder auf dem Court landet ...
Den folgenden Beitrag habe ich damals für all jene
hingeschrieben, die nicht immer nur vom Training und Wettkampf, von Siegen und
Niederlagen hören wollen. Allerdings hat es der Artikel nicht durch die Zensur
der Radaktion geschafft. Dennoch will ich ihn nicht verheimlichen. In diesem
Fall sollen wir Männer unseren tennisspielenden Damen ein bisschen mehr als nur
gewöhnliche Aufmerksamkeit schenken. In der Regel ist es ja so, dass die
Damenwelt uns Männer zumindest verbal zerpflückt, wenn es um Aussehen,
Ausstrahlung oder vermutete Kompetenzfähigkeit geht.
Der erotische Touch
"Hermann, kannst du wieder einmal einen Beitrag
bringen, der ein ganz kleinwenig erotisch strahlt? Du hast doch damals
geschrieben, woran man beim Tennis einen guten Liebhaber erkennen kann. Gibt es
so etwas Ähnliches auch bei den Ladies?"
Vorigen Herbst hatten
wir darüber gesprochen und jetzt kann ich tatsächlich diesen Beitrag bringen.
Ich habe dazu beobachtet, hinterfragt und die notwenigen Recherchen angestellt.
Was dabei herausgekommen ist, das will ich gerne hier hinschreiben.
Ladies mit großen Schlägern lieben "Grosses",
Spielerinnen mit extrem kurzen Röcken sind andererseits nicht in jedem Fall
Fans von allzu kurzen Dingen. Überwiegt das Bunte in ihrer Tennisausrüstung,
dann neigen sie eher zu einem date mit bunter Vielfalt. Tragen sie dezent weiß,
grau oder elegantes Schwarz oder bevorzugen sie ganz allgemein eine eintönige
Variante in ihrem Aussehen, dann ist damit keinesfalls gesagt, dass sie es in
erotischen Belangen eintönig haben möchten - eher lässt dies auf eine
Spezialisierung schließen. Sie wollen etwas ganz Bestimmtes haben und dabei
bleiben sie auch! Schauen die Socken zart aus den Tennisschuhen hervor, dann
kann sich der Liebhaber auf Dessous der ganz besonderen Art freuen. Verzichtet
die Lady auch beim härtesten Wettkampf nicht gänzlich auf zumindest zarte
Schminke, dann wird sie auch in einer heißen Liebesnacht nicht ganz ohne ins
Gefecht ziehen.
Soweit zum Äußeren. An welchen Schlägen, an welchen
Bewegungen, Ausrufen oder sonstigen Verhaltensmerkmalen kann man auf die
inneren Werte im Liebesleben einer Spielerin schließen?
Hält eine Spielerin ihren Schläger zart und liebevoll in
der Hand, dann wird sie auch das "beste Stück" ihres Liebhabers mit
Sorgfalt behandeln. Bevorzugt sie harte Schläge und stampft sie manchmal zornig
mit dem Fuß in den Boden, dann kann es passieren, dass sich ihr Verehrer
irgendwann einmal außerhalb des Bettes mit einem Plätzchen auf dem Fußboden
begnügen muss. Läuft sie mit zarten Schritten hinter den Bällen her, dann wird
sie in den allermeisten Fällen zur Stätte der gemeinsamen Lust getragen werden
wollen. Lehnt sie beim Seitenwechsel angeschmiegt an der Bank, dann spürst du
sie auch lange "danach" noch aufgelöst an deiner Haut. Stöhnt sie
hingebungsvoll bei ihren Schlägen, dann wirst du nach einer Liebesnacht mit ihr
deine Ohren erst nach und nach wieder "entwöhnen" müssen ...
Wie überall im Leben bestätigen Ausnahmen natürlich auch
hier die Regel. Viel Spaß beim Zusehen, auch deshalb, weil es die Ladys
verdienen, dass wir nicht nur ihre Schläge allein bewundern. Schön wäre es
vermutlich, hin und wieder selbst ein wenig testen zu können.
Wie hab ich mich doch
damals darüber gefreut, als meine Saat bei meinem Tennis endlich aufzugehen
begann und irgendwie kam ich mir tatsächlich vor wie ein Bauer, wenn er an seinem
Acker steht und seinen Blick wohlgefällig über die reif gewordenen Ähren
gleiten lässt ...
Erntezeit
Viele von uns kennen die goldgelben Felder links und
rechts der Autobahn, wenn wir im Licht der untergehenden Sonne daran
vorbeibrausen, die Musik leise aus dem Autoradio an unser Ohr dringt und wir
zufrieden in den Sitz gelehnt die herrliche Landschaft genießen. Ab und zu
tuckert dazu ein Traktor auf einem der Felder durch die Gegend. Die Arbeit ist
getan, die Ernte zum Großteil in der Scheune. Zufrieden lehnt sich der Bauer in
seinem Wohnzimmersessel zurück und genießt die Strahlen der untergehenden
Sonne. Die Saat ist aufgegangen, der Ertrag reichlich und in Gedanken sieht er
sich schon mit den Enkelkindern am Rücksitz im neuesten Mercedes am Sonntag zur
Kirche fahren.
So weit, so gut und bis auf einige Neider werden sich alle
mit ihm freuen! Doch nun zu uns und zu unserer "Erntezeit". Es wäre
wunderschön, könnten auch wir uns am Ende einer langen Saison zufrieden
zurücklehnen und uns ein bisschen in unserem Erfolg sonnen. Die Arbeit ist
getan, Meisterschaft und Turniere liegen hinter uns und wir haben Bilanz
gezogen. In den Rankings gings bergan, diverse erspielte Preise erinnern an
dieses oder jenes Turnier und die Weichen fürs kommende Jahr sind großteils
gestellt.
Oder lief es womöglich anders herum?
Haben wir uns umsonst
im Training abgerackert, lief in der Mannschaftsmeisterschaft kaum etwas nach
Plan, stehen mehr Niederlagen als Siege zu Buche? Mussten wir bei Turnieren
etliche Erst- oder Zweitrunden-Niederlagen einstecken, peinigt uns vielleicht
zusätzlich die eine oder andere Verletzung und können wir alles andere als auf
eine gute Ernte zurückblicken. Ist die Saat nicht aufgegangen oder haben wir
vielleicht zu wenig oder zu wenig gut gesät in der Vorbereitungszeit auf die
neue Saison? Dann gibt es nur eines: Versuchen wir aus den Fehlern zu lernen!
Misserfolge sind oftmals sehr wertvoll, um mit neuem Elan nach einer
angemessenen Besinnungspause verstärkt weiterzumachen.
***
Wenn Sie das Manuskript interessiert, dann fordern Sie den Rest mittels
einer E-Mail an. Kennwort "Tennis", dazu überweisen Sie einen
Lesebeitrag Ihrer Wahl auf das bei "kontakt" angeführte Konto und
schon landet das Manuskript mit einer e-mail bei Ihnen! Sicher und problemlos. Sie
können es am PC lesen, ausdrucken ...
Bedenken Sie jedoch, das Manuskript ist nur zum Eigengebrauch bestimmt! Alle
Rechte liegen beim Autor!