Ihr Auto streikt? Oder Ihre Waschmaschine, Ihr Elektro-Herd, der Geschirrspüler? Oder gibt es womöglich ein Problem mit Ihrer Heizung und Sie frieren schon einige Zeit in einer kalten Wohnung?
Was machen Sie?
Zumeist ist das kein Problem, Sie gehen zum Telefon und die Sache nimmt ihren Lauf ...
Nach ein paar Stunden, vielleicht auch Tagen sofern es sich um eine ernstere Angelegenheit mit einer größeren Reparatur handelt atmen Sie erleichtert auf und alles ist wieder im Lot!
Beim Auto ist der Schaden zumeist schnell zu bemerken, wenn der Motor nicht mehr richtig auf Touren kommt, die Lichtmaschine streikt oder ein Keilriemen seinen Geist aufgegeben hat. Oder es handelt sich um einen Reifenschaden, das Öl ist alle, weil Sie vergessen haben, nachzusehen oder das Wasser benötigt Nachschub, weil irgendein Schlauch geplatzt oder leck ist. Bei neueren Modellen streikt nicht selten die Elektronik und an ein Weiterfahren ist nicht mehr zu denken.
Ähnlich verhält es sich bei den Küchengeräten, der Heizung, beim Fernseher, einem momentan nicht funktionierenden Telefon. Da wird schnell reagiert, um den Schaden so bald als möglich wieder in Ordnung zu bringen.
Wie sieht die Sache jedoch aus, wenn Sie selbst nicht mehr so richtig funktionieren, wenn Ihr Körper, Ihr Geist oder Ihre Seele einer Reparatur bedürfen?
Bei einem Unfall mit Knochenbrüchen oder schweren Verletzungen am Bewegungsapparat gibt es zumeist nur den Weg ins Krankenhaus, und wenn Sie Glück haben, dann wird dort in einigen Tagen, Wochen oder Monaten wieder alles in Ordnung gebracht.
Ähnlich wird sich das bei einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall, einem Nervenzusammenbruch oder einer Infektion mit Lungenentzündung verhalten. Wenn natürlich auch Fälle dabei sein werden, wo alle ärztliche Hilfe zu spät kommt oder nicht funktioniert. Denken wir nur an Karzinome, wo der Verfall des Körpers nicht mehr zu bremsen ist oder an einen Zusammenbruch des Kreislaufsystems mit Herz- oder Gehirnschaden. Der Körper gibt seinen Geist auf und nichts und niemand ist mehr in der Lage, diesen Zustand rückgängig zu machen ...
Oder gibt es womöglich auch in einigen dieser Fälle eine Art Reparatur-Satz?
"Ich brauche das nicht ich fühle mich bestens und bin absolut Herr meiner körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte!"
Sollten Sie wirklich derart sicher, stark und kraftstrotzend in Ihrem Leben stehen, dann brauchen Sie hier nicht weiter zu lesen! Beenden Sie dieses Kapitel und freuen Sie sich ob Ihrer bewundernswerten Unverwundbarkeit!
Sollten Sie jedoch wie ich selbst ein echtes gesundheitliches Problem haben, dann könnten meine Tipps durchaus wert sein, sich etwas näher damit zu beschäftigen.
Wunder gibt es ab und zu, und wundersame Heilungen kommen nicht nur an Marien-Wallfahrts-Orten vor. Doch zumeist bei Menschen, die mit Hilfe ihres Geistes und mit Hilfe ihrer Gefühlswelt an solch wunderbare Heilungen glauben und mit viel Vertrauen, Hoffnung und Zuversicht Selbst-Heilungs-Kräfte in ihrem Körper anzapfen und freilegen, die für eine wohltuende Veränderung in ihrem Befinden sorgen und nicht selten zu einem für die Wissenschaft ungläubig bestaunten Selbst-Heilungs-Prozess des Körpers führen.
Wie funktioniert mein Sich selbst-Heilen?
In Krankenhäusern wird operiert, Ärzte verschreiben Medikamente, um ihre Patienten wieder auf den Damm zu bringen. Wie schaut die Sache bei mir aus?
Meine Medikamente bekommen Sie nicht von Ihrem Arzt oder aus der Apotheke, ich kann Ihnen andere Sachen anbieten, mit denen ich mich in letzter Zeit auseinandergesetzt habe oder auseinandersetzen musste, weil auch ich dringend einer Reparatur bedarf.
Meine Tipps sind vor allem für die Seele gedacht und, sofern sie möglichst oft und konsequent angewendet werden, dann wird schon sehr bald eine wohltuende Wirkung deutlich spürbar sein.
Meine Medikamente heißen: beten, lachen, Musik, sinnliche Gefühle, staunen, träumen und danken. Dazu kommen noch das Licht/Wärme, das bewusste Atmen und die innere Ruhe, die wir vor allem durch Meditation erreichen können.
Noch etwas Wichtiges an den Anfang:
Es gibt unzählige Menschen, die sich nicht gut fühlen, und die ihre Kräfte durch Stress und ständigen Druck von vielen Seiten nach und nach schwinden sehen. Auch für die sind meine Tipps geeignet auch wenn sie körperlich noch nicht ernstlich erkrankt zu sein scheinen. Sozusagen als Vorsorge-Medizin, um wieder zu mehr Energie, zu einer größeren Robustheit und zu mehr Lebensfreude zu kommen. Beginnen wir beim ersten Thema, dem Beten.
Für alle jene, die wie ich die Diagnose Krebs sehr zu ihrem Leidwesen in ihren Alltag gestellt bekamen, für diese Menschen könnte das folgende Gebet in eine Richtung weisen, um mit ihrem Problem vor einem möglichen Schöpfer vorstellig zu werden.
Ich hab mich entschlossen, mein von mir in Eigenregie konstruiertes Gebet deshalb an den Anfang meiner zehn Selbst-Heilungs-Punkte zu stellen, weil ich weiß oder zumindest vermute, dass letztlich eine lenkende Macht darüber entscheidet, wie es mit uns weitergeht und welchen Weg wir in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten oder vielleicht auch Jahren beschreiten sollen.
Mein Krebs-Gebet lautet:
Allmächtiger Vater, Herr über alles Werden, Sein und Vergehen, du hast mich also auserwählt, diesen Kelch über mich ergehen zu lassen. Wie ich weiß, sind alle, die du liebst, von dir auserwählt, schon in diesem Leben einen ganz besonderen Weg beschreiten zu müssen. Ich muss mich in deinen Willen fügen und bin bereit, in dieses dunkle Tal der Trübsal aufzubrechen. Ich will versuchen, stark zu bleiben und den sicherlich steinigen Weg mit Hoffnung und Zuversicht beschreiten und mich nicht scheuen, dabei in Pfützen zu treten, vielleicht im Schlamm meiner Krankheit auszurutschen, über Hindernisse zu stolpern oder hinzufallen. Sollte das geschehen, dann werde ich mich bemühen, mich wieder aufzurappeln, und meine Augen werden trotz der Dunkelheit, die mich seit diesem Urteil umgibt, nach einem Licht Ausschau halten. Ich will nicht jammern und klagen und mich auch nicht widerstandslos in mein Schicksal ergeben, ich werde versuchen mit allen mir zur Verfügung stehenden Kräften weiter zu schreiten auf diesem von dir für mich vorgegebenen Weg, um am Ende und mit deiner Hilfe vielleicht doch noch in dieses Tal der Freude und des stillen Glücks zu gelangen.
Dieses Gebet ist natürlich in erster Linie für mich selbst gedacht, hab ich mich doch nach einigem Überlegen entschlossen, für die nächste Zeit einen nicht ganz üblichen Weg zu gehen. Nicht den der Schulmedizin mit Verätzen, Bestrahlen, radikal Entfernen und damit meinen Körper zu malträtieren und noch stärker zu quälen, als das durch diese Fresszellen ohnehin bereits geschieht. Ich werde mich auch nicht demütig in mein Schicksal fügen, wie dies viele an Krebs Erkrankte immer wieder machen, weil sie aus Angst, Verzweiflung und innerer Not vor dem scheinbar übermächtigen Feind resignieren. Ich werde versuchen den Überlebens-Kampf mit meinen eigenen Methoden aufzunehmen und den Raum eng machen für den Gegner, der sich Krebs nennt und die Menschen speziell in Wohlstandsregionen hinwegrafft, wie dies die Pest im Mittelalter gemacht hat oder Epidemien dies speziell in Entwicklungsländern immer wieder tun.
Ich werde niemanden wegen meiner Erkrankung anklagen oder den Herrgott auf den Knien um Gnade und Erbarmen anflehen, ich werde mich vielmehr bemühen diesen Weg aufrecht zu gehen und auch dann wieder auf die Beine zu kommen versuchen, wenn mich Angst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit kurzfristig in die Knie zwingen wollen.
Ich will stark sein und vielleicht sogar dankbar dafür, als einer der Auserwählten diesen Weg einschlagen zu dürfen. Einen Weg mit vielen Prüfungen und ich werde versuchen, meine Gedanken zu dieser Erkrankung nach Möglichkeit nicht von außen verwässern oder abändern zu lassen. Auch nicht von Menschen, die es gut mit mir meinen und dazu eher den Kopf schütteln, weil sie nicht wissen und verstehen können, dass es auch noch andere Mittel und Wege gibt zu verändern, zu reparieren und zu heilen als jene von der Medizin und der Ärzteschaft kommerziell üblichen.
Ohne Hilfe von oben wird kein an Krebs Erkrankter aus diesem dunkeln Tal herausfinden und alle mitunter auch gut gemeinten Hilfen von Ärzten und allen jenen Menschen, die sich mit Heilen beschäftigen, werden letztlich die Wende nicht bringen können, wenn der Wille des Schöpfers nicht dahinter steht, und die Ampel bis zum Ende rot leuchtet ...
Gebete schenken Hoffnung, und Gebete führen letztlich zu innerem Frieden und zu einem ganz wichtigen Punkt: Zum Vertrauen in die Gesetze der Schöpfung, und dass letztlich am Ende auch des schwärzesten und längsten aller Tunnels das Licht der Erlösung über alle Finsternis siegen wird!
Noch etwas: Die Wirkung wird umso besser ausfallen, je intensiver ich bete und mein Leben hinführen in Bahnen selbstsicherer Gelassenheit und stiller Glückseligkeit.
Doch ich hab auch ein allgemein gültiges Gebet erstellt, das folgendermaßen lautet:
Allmächtiger Vater, Herr über Werden, Sein und Vergehen, du bist das Licht in meinem Leben! Lass mich nicht zweifeln an deiner Liebe, schenke mir Nahrung für Leib und Seele und erhöre auch mein Flehen! Lass mich hoffen und an das Gute glauben und wende ab das allzu Böse aus meinem Herzen! Vergib mir meine Schwächen und auch meine Sünden und lass am Ende in dein Reich mich kommen! Denn du allein kannst meine Seele von allem Weltlichen erlösen!
Klicken Sie in der Titelzeile beten an. Hier beschäftige ich mich am Schluss näher mit diesem Gebet. Für alle an Krebs erkrankten Menschen erscheint mir ein Abschnitt daraus ganz wichtig zu sein, wenn es heißt:
schenke mir Nahrung für Leib und Seele .
Zur körperlichen Nahrung ganz kurz: Ich habe meine Ernährung umgestellt, seit ich mein Problem Krebs kenne. Kein Zucker, keine Mikrowelle, frisches Obst und Gemüse, wenn möglich kein Fleisch, kaum Milchprodukte, Finger weg von Konserviertem! Keine ungesättigten Fettsäuren (Margarine). Möglichst viel Biokost, nichts schwer Verdauliches und viel Flüssigkeit, um Schlacken auszuschwemmen.
Denn es sind vor allem diese in uns vorhandenen Schlacken, dieser Müll auch geistiger und seelischer Müll die uns in dieses Schlamassel gebracht haben. Mit Hilfe von positiven Gedanken und einer geeigneten Ernährung können wir diese Schadstoffe bekämpfen und sie aus unserem Körper, aber auch aus unserer Seele schwemmen.
Deshalb ist neben der körperlichen Ernährung die Nahrung für meine Seele ein ganz wichtiger Punkt bei meiner Selbst-Heilung, und ich bin überzeugt davon, dass ich täglich möglichst ebenso viele wohltuende Nährstoffe für meine Seele benötige wie für meinen Körper, wenn ein Heilungsprozess in Gang gebracht werden soll.
Es gibt für jeden von uns unzählige Möglichkeiten, unserer Seele mundende Nahrung zuzuführen. Vom frühen Morgen bis zum späten Abend und evtl. sogar noch weiter bis zum Erwachen. Sofern ein erotisches Erlebnis oder ein Traum für eine erquickliche Seelen-Nahrung sorgt. Auch Träume lassen sich anscheinend beeinflussen, wenn Gedanken vor dem Einschlafen einem derartigen Traum zum Ausbruch verhelfen.
Was ich jedoch bei meiner Seelen-Nahrung bewusst steuern kann, das sind all jene Dinge, die mir gut tun. Sogar hin und wieder richtig schlemmen und mich für kurze Zeit eher ungesund ernähren könnte für meine Seele eine Wohltat sein. Was ich auch hin und wieder mache, um Freude in mir aufkommen zu lassen. Es gibt eben Dinge, die sind gut für die Seele, aber schlecht für den Körper oder den Geist.
Um nur ein einziges Beispiel anzuführen: Einige Gläser voll schmackhaftem Wein genossen, mich berauschen, um in wohltuende Gefühlswelten einzutauchen das kann eine wunderbare Seelen-Nahrung sein, auch wenn ich meinem Körper damit keinen guten Dienst erweise. Da heißt es dann abwägen: Was ist wichtiger in der momentanen Situation! Wobei ich persönlich in meiner jetzigen Situation Alkohol möglichst meide.
Wesentlich günstiger ist, wenn ich Nährstoffe ausfindig mache, die sowohl für meinen Körper und meinen Geist als auch für meine Seele eine wohltuende Wirkung mit sich bringen. Wenn ich Gutes tue, wenn ich positiv denke, wenn ich meine Augen bewusst ausschauen lasse nach Dingen, die mich erfreuen (ein schönes Bild, eine Blume, ein hübsches weibliches Wesen, ein Sonnenstrahl, ein singender Vogel, ruhig ziehende Wolken, das sanfte Plätschern des Regens, das herrliche Weiß des ersten Schnees, der gut klingende Sound meines Diesels, das wunderbare Gefühl meiner federnden Schritte, der Anblick eines herrlich gewachsenen Baumes, ein blühender Strauch, der freudig mit dem Schwanz wedelnde Hund, die schnurrende Katze, ein lachendes Kind ).
Vermutlich könnte ich hier seitenlang weiter positive Seelen-Nahrung aufzählen. Ich bete dafür, dass mich der Schöpfer diese Dinge wahrnehmen lässt und mir damit weitere Seelen-Nahrung schenkt.
Jeder Mensch, doch speziell auch an Krebs Erkrankte sollte täglich möglichst viel Seelen-Nahrung zu sich nehmen. Das wird die Heilung vorantreiben, und jeder Happen wird zusätzlich Licht in unser Inneres bringen.
Auch darum sollten wir beten!
Lachen als zweiter Punkt meines Selbstheilungs-Programms
Der nächste meiner zehn Punkte zur Selbstheilung ist ein für mich wunderschöner, denn er betrifft einen Teil unseres Lebens, der für mich zu vergleichen ist mit der Gebärdensprache eines Hundes. Der kann bellen, knurren, die Nackenhaare sträuben, den Schwanz ängstlich einziehen aber er kann auch freudig mit seinem Schwanz wedeln. Auch wir Menschen haben die Gabe, uns auf die verschiedenste Weise zu präsentieren erregt, blass vor Neid oder Angst, verkrampft und unsicher, polternd oder zurückhaltend, bescheiden oder fordernd, gutmütig oder bösartig und was es noch alles geben mag. Eine besondere Gabe hat uns der Schöpfer aber auch auf unseren Weg mitgegeben: das Lachen. Und damit will ich mich jetzt ein bisschen auseinandersetzen, wenn es darum geht, sich selbst ohne jedes weitere medizinische Hilfsmittel zu heilen. Zumindest, was unsere Seele betrifft.
Beobachten wir unsere Umwelt und versuchen wir, allein aus dem Verhalten, der Körperhaltung, dem Gesichtsausdruck und der Stimme eines Menschen herauszufinden, wie gesund oder krank er ist. Ich persönlich mach das sehr gerne, und ich bin zum Schluss gekommen, dass ich kaum jemals einen seelisch kranken Menschen getroffen habe, der gelacht hat. Oder umgekehrt lachende Mitmenschen werden kaum jemals in einem eher dunklen Tal ihres Lebens wandeln.
Das klingt jetzt ein bisschen banal und stimmt doch in einem sehr hohen Ausmaß! Wer lacht, fühlt sich wohl, ist in einer heiteren Grundstimmung und die ist die Basis für Lebensfreude mit bestmöglicher Bewältigung unseres Daseins!
Andererseits gibt es unzählige Menschen, die kaum jemals lachen. Ihre innere Grundstimmung ist zu vergleichen mit einem Schreiten durch Finsternis oder trübe Nebelschwaden. Um hier einen Vergleich anzubringen. Wie steht es um deren Gesundheit? Kaum jemals auch nur einigermaßen gut. Das wage ich zu behaupten.
Wenn ich nun als meinen zweiten Punkt bei meiner Selbst-Heilung das Lachen anführe, dann bin ich ganz fest davon überzeugt, dass dieser Punkt - neben den anderen neun ein ganz wichtiger ist!
Lachen ist gesund!
Doch lachen ist nicht gleich lachen! Man kann auch vor Wut lachen, man kann belächeln oder andere auslachen, man kann vor Schmerz und Bitterkeit sarkastisch lachen, ja man kann vielleicht aus Verzweiflung lachen und es wird sogar Menschen geben, die dem Tod lachend ins Auge sehen.
Diese Arten von Lachen meine ich nicht, wenn ich behaupte, dass das Lachen für meine Seele wie ein wunderbarer Balsam ist, der auch für mein körperliches Wohl verantwortlich ist. Für meine optimistische Grundhaltung, für meine Freude am Dasein und für meine harmonische Beziehung zu meiner Umgebung ganz allgemein. Nicht nur zu den mich umgebenden Mitmenschen, auch Tiere, die Natur, Alltagssituationen werde ich mit anderen Augen betrachten, wenn es mir gelingt, das Lachen wie die tägliche Ernährung zur Gewohnheit zu machen.
Du hast leicht lachen!
Diesen Spruch kennen wir alle. Es gibt Menschen, denen geht es rundum bestens und die haben wirklich allen Grund, zu lachen. Die fühlen sich wohl, sie sind lebensfroh und optimistisch und kleinere Probleme werfen sie nicht aus der Bahn. Die Frage ist nur, wie lange dieser Zustand anhält und das ist der Punkt, hier ein weiteres Sprichwort einzufügen:
Wer zuletzt lacht, lacht am besten!
Denn wie alles in unserem Leben ist auch der Zustand unseres Wohlergehens ein durchaus wandelbarer. Ich kenne Menschen, denen ist das Glück anscheinend in den Schoß gefallen. Für etliche Jahre oder vielleicht sogar für Jahrzehnte. Doch dann hat sich das Bild gewendet und das ursprüngliche Glück hat sich verflüchtigt und ins Gegenteil gewandelt. Eine Pechserie nach der anderen hat sich ab diesem Zeitpunkt in ihrem Leben breit gemacht.
Auch die andere Variante gibt es immer wieder zu verfolgen: Menschen, denen das Pech scheinbar an den Fingern klebt, die werden urplötzlich wieder aus diesem dunklen Loch ihres Daseins geführt und können sich ab dieser Zeit wieder an ihrem Leben erfreuen. Für mich ist das ein ganz normaler Zustand, denn für mich gibt es diesen Ausgleich in allen Bereichen unseres Lebens, weil er den Gesetzen unseres Planeten entspricht, die immer wieder und auf wunderbarste Art und Weise für einen derartigen Ausgleich sorgen. In allen Bereichen. Es gibt kein Licht ohne dazugehörigen Schatten, es gibt keinen Tag ohne die dazugehörige Nacht, es gibt kein Werden ohne Vergehen und es gibt auch kein Glück ohne das damit bereits einhergehende Unglück, wie das auch ein lateinischer Spruch besagt, wenn es heißt: gaudii comes maeror! (der Freude Begleiter ist die Trauer!) So hat es unsere Schöpfung festgelegt, und so wird es auch bleiben! Auch, wenn wir Menschen das kaum jemals verstehen können und es oftmals so scheint, als würde in manchen Fällen alles nur dem Zufall überlassen sein.
Das Manuskript Sich selbst heilen habe ich verfasst, nicht weil es mir so wunderbar gut geht, und ich täglich auf Wolke sieben schwebe. Auch ich habe in letzter Zeit mit einem großen Problem von körperlicher Gesundheit zu kämpfen. Seit ich weiß, was Ärzte an mir festgestellt haben. Doch das ist genau der Punkt, auf keinen Fall den Kopf hängen zu lassen, sondern mir Gedanken um eine Gesundung zu machen und alle jene Menschen aufzufordern, trotz momentan schlechter Werte nicht in Unzufriedenheit und seelische Melancholie abzugleiten oder womöglich sogar in eine schwere Depression zu verfallen, wie das bei mir vor einiger Zeit der Fall war, und ich mit Grauen an diese Zeit der inneren Nöte zurückdenke.
Das Beten, das Lachen, die Musik, die sinnlichen Gefühle, das Staunen, Träumen und Danken, das Licht und das bewusste Atmen, die Meditation und die Umstellung meiner Ernährung haben bei mir die Wende herbeigeführt, und ich kann jetzt wieder vermehrt und innerlich gefestigt und befreit lachen. Auch über mich selbst, über kleine Ausrutscher und ich lache bewusst schon am Beginn des Tages, wenn ich mich für den Alltag trimme.
Lachen ist auch von der Wissenschaft anerkannt als Heilkraft, verbunden mit der Stärkung des Immunsystems und der damit einhergehenden Kräftigung von Leib und Seele. Wobei die Menschen in unserer oftmals vom Wohlstand gesättigten westlichen Gesellschaft viel mehr vor allem an das glauben, was sie mit ihrem Verstand und ihren eigenen Augen bzw. von der Wissenschaft abgesegnet als bewiesen vor Augen geführt bekommen.
Naturvölker, die noch unverbildet im Einklang mit den Gesetzen unseres Planeten leben, denen scheint es wesentlich schlechter als uns zu gehen. Scheint es, sage ich hier bewusst. Aber diese Menschen sind in ihrer Grundstimmung wesentlich fröhlicher, zufriedener und ganz bestimmt auch glücklicher, und ich wage zu behaupten, dass die Reichen im Grunde genommen die Armen sind, auch wenn sie sich mit Gütern geradezu überhäufen. Doch wirklich Glückliche wird man unter diesen Menschen kaum jemals finden. Vergnügungssucht und Erfolgswahn hängen wie schwere Klötze an ihren Beinen, und von stillem Glück oder gar Glückseligkeit, Bescheidenheit und Dankbarkeit der Schöpfung gegenüber sind sie zumindest ebenso weit entfernt wie Aborigines in Australien von den Eskimos in Regionen der nördlichsten bewohnten Polarzonen.
Wie es um das Lachen bei vielen Reichen und zutiefst Wohlhaben steht? Natürlich lachen auch die. Wann, wie und worüber? Eher selten, um die erste Frage zu beantworten. Dann in den meisten Fällen polternd und überschäumend, ja beinahe schreiend. Und worüber sie lachen: zumeist über die, mit deren Hilfe sie ihren Wohlstand zusammengerafft haben. Wobei dieses Lachen ganz leicht in ein Belächeln abgleiten könnte und das in vielen Fällen auch getan wird.
Weiter zum Lachen als Heilkraft: Ich lache täglich ganz bewusst und halte das gleich wie mit dem Essen. Ich esse oftmals auch, ohne Hunger zu verspüren. Esse, weil ich weiß, dass ich meinem Körper Nährstoffe zuführen muss, um eine halbwegs gute Leistung erbringen zu können, und ich nehme in den meisten Fällen ganz gezielt jene Nahrung zu mir, von der ich annehme, dass sie mir und meinen Organen, die sich damit herumschlagen müssen, gut tut! Dasselbe mache ich auch mit dem Lachen: Ich lache auch dann bei meinen täglichen kurzen Fitness-Einheiten, wenn mir momentan nicht zum Lachen zumute ist. Weil ich weiß, dass es dennoch wirkt.
Viel gäbe es vermutlich noch über das Lachen und die verschiedensten Situationen wo, wann, wie und warum Menschen lachen, zu diskutieren. Mir scheint das uns von der Schöpfung mitgegebene Lachen eine Art Medizin zu sein. Wie das Hoffen oder den Glauben an den Sinn allen Werdens, Seins und auch des Vergehens. Eine für mich wunderbare Medizin, nicht vom Arzt verschrieben, nicht in der Apotheke zu kaufen und doch wirksam und jederzeit einsetzbar. Einmal zwischendurch zu lachen, das wird kaum jemals viel nützen. Doch wenn man es sich zur Gewohnheit macht, dann wird dieses Lachen gleich wirken wie wenn wir uns ein tägliches Fitnesstraining für unseren Körper zur Gewohnheit gemacht haben. Doch wie überall gilt hier auch hier der weise Spruch: Allzu viel ist ungesund!
Ich halte das mit dem Lachen so, wie ich das früher einmal, als ich noch sehr gestresst durch meinen Berufsalltag gehen musste, mit meinen täglichen Meditationsübungen hielt: Ich lache nicht polternd, sondern eher ruhig und ich lache nicht unbedingt vor aller Augen, sondern durchaus auch an Orten, wo mich niemand dabei ertappen kann. Lachen wirkt auch dann, wenn man es klammheimlich und beinahe lautlos macht. Das ist das Gute an der Sache. Mein Lachen ist eher ein Lachen nach innen, und ich kann das wunderbar und beinahe überall durchführen.
Auf keinen Fall möchte ich jemand sein, der in unpassenden Situationen loslacht wie das leider manchmal zu bemerken ist. Das würde bei unserer Umwelt womöglich ein Tippen an die Stirn mit sich bringen und eher zu Ärger als zur Verbesserung unserer Gesundheit führen. Solchermaßen Viel- und Lautlacher belasten zumindest für meine Begriffe die Umwelt ebenso wie ständig kläffende Köter dies mit ihrem Gebell zum Missfallen vieler Menschen machen.
Lachen wir einigermaßen dosiert, was die Lautstärke betrifft. Wobei herzhaftes Lachen vielleicht das wirkungsvollste Lachen darstellt. Was noch wunderbar am Lachen ist es ist ansteckend, und nur richtiggehende Grieskrämer und total negativ denkende Menschen werden sich dieser wunderbaren Ansteckung evtl. entziehen können. Wer über sich selbst lachen kann, über seine eigenen Schwächen und Fehler und auch über manches Missgeschick, sofern es sich nicht um eine echte Tragödie handelt, der hat es beim Lachen endgültig geschafft, und es wird seiner Seele gleich gut tun wie der einsetzende Frühlingsregen dies bei unseren Pflanzen bewirkt.
Damit komme ich zu Punkt drei, der Musik
Für meine Ohren angenehm zu hörende Musik ist für mich von ähnlicher Güte und Wirkung, wie dies ein Kachelofen an einem kalten Winterabend machen wird, wenn man sich gemütlich an ihn lehnt und die von ihm ausgehende Wärme in sich einfließen lässt. Wenn ich von Musik als eines meiner zehn Selbst-Heilungs-Mittel spreche, dann meine ich nicht die zufällig an meine Ohren gelangende Musik, sondern eher die, die ich mir ganz gezielt zuführe. Am besten in Ruhe zu Hause im Fauteuil sitzend oder sogar im Bett am frühen Morgen oder vor dem Einschlafen. Musik aus meiner Stereo-Anlage, meinem Rundfunkgerät, sofern eine meine Ohren erfreuende Musiksendung gerade läuft und ich mich daran erfreue. Das wirkt am besten und zum Glück kann ich hier beinahe ebenso gezielt vorgehen wie bei meiner Ernährung und in erster Linie das auswählen, was mir tatsächlich mundet!
Musik ist eine wunderbare Erfindung von Menschen, wenngleich auch Tiere und hier vor allem Vögel Klänge zu fabrizieren in der Lage sind, die das Ohr eines Genießers erfreuen können.
Kommen wir zu Klängen, die bei manchen Menschen die gleiche Wirkung haben wie Musik. Wenn ihnen der knatternde Auspuff ihrer Harley einen Ohrenschmaus bereitet, das Geräusch des herabprasselnden Sommerregens aufs Dach wunderbar in ihre Seele eindringt, das Rauschen des Meeres mehr als nur angenehm wahrgenommen wird oder das Bimmeln der Kuhglocken am Hals einer Rinderherde uns erfreut, oder eine Pferdekutsche durch den Schnee gleitet und das Läuten der Schellen an den Pferdehälsen angenehm und erfreulich an unser Ohr dringt.
Bestimmt gibt es noch eine Vielzahl anderer Geräuschquellen, die unsere Ohren erfreuen können. Wenn ich hier von Musik spreche, die für meine Selbst-Heilung zuständig ist, dann will ich auch alle diese anderen mir gut tuenden Geräusche mit einbeziehen.
Ich erfreue mich beinahe täglich schon am frühen Morgen an vornehmlich klassischen Klängen, ausgestrahlt von Ö1. Doch hin und wieder ist mir nach anderen Klängen zumute. Nach Jazz, manchmal auch Pop und auch der eine oder andere Schlager kann mich durchaus erfreuen, wenn er aus irgendwelchen Sendern an meine Ohren dringt. Warum nicht? Pan-Flöten erfreuen mich ebenso wie dies Gregorianische Choräle machen, wenn die Mönche ihre lateinischen oder griechischen Texte in wunderbarer Weise erklingen lassen. Orgelklänge, Oratorien, Gospelsongs, Spirituals, Soul, Country-Musik, Opern-Arien, Konzerte und sogar Volksmusik gehören hin und wieder zu weiteren musikalischen Leckerbissen, die ich bewusst oder unbewusst in mich fließen lasse.
Musik entspannt, Musik erfrischt und erfreut und bringt Licht in mein Inneres, sofern es sich nicht um Klänge handelt, die mich in Melancholie und Schwermut verfallen lassen. Doch auch solche Klänge bewirken ein Aufquellen von Gefühlen und können damit auf ihre Weise meiner Seele gut tun.
Doch nicht nur ein Berieseln mit für uns wohlklingenden musikalischen Klängen ist heilsam für unsere Seele, auch das Musizieren will ich hier nicht vergessen, weil es ebenso eine wunderbare Möglichkeit darstellt, uns zu erfreuen. Das Spielen eines Instrumentes, das Musizieren in einer Gruppe oder auch das Singen von Liedern allein oder im Chor wird eine wunderbare Wirkung auf uns ausüben und uns das Dasein erhellen. Deshalb will ich auch diese Möglichkeit hier anführen. Ich selbst spiele zwar kein Instrument, und ich bin auch nicht in einem Chor tätig, doch ab und zu trällere ich das eine oder andere Lied vor mich hin. Nicht immer gut hörbar und verständlich für Außenstehende, eher musiziere ich innerlich singe sozusagen in mich hinein und spüre, wie mein inneres Barometer daraufhin Hochdruck und inneres Schönwetter anzeigt.
Als vierten Punkt bei meiner Selbst-Heilungs-Therapie gibt es Sinnlichkeit und erotische Gefühle
Dieser Punkt könnte, sofern wir die anderen Punkte mit Mahlzeiten vergleichen, das Dessert darstellen, eine Köstlichkeit, einen Leckerbissen als Krönung der ganzen Mahlzeit. Für mich ist und bleibt es ein dezent zu behandelndes Tabu-Thema, mit dem auch ich nicht polternd an die Öffentlichkeit treten möchte. Wann, wie und auf welche Art und Weise ich mir diese wunderbaren sinnlich-erotischen Mahlzeiten einverleibe, das will ich hier nicht öffentlich zur Schau stellen. Jeder einzelne Leser, jede Leserin wird hier ebenfalls ganz speziell vorgehen ob mit Partner oder allein, ob in dunklen Nächten oder am hellen Tage, doch zumeist gut abgeschirmt von nicht beteiligten anderen Personen, die durchaus störend die Wirkung beeinträchtigen könnten oder dies sogar mit Sicherheit tun werden. Ob es sich um erotisch-sinnliche Gedanken oder Taten handelt, um Träume oder tatsächliche Gegebenheiten die Wirkung auf unsere Seele, auf unser Aussehen, auf unsere Lebensfreude wird nicht ausbleiben und unser Inneres zum Schwingen bringen. Glückshormone werden dabei in großer Zahl durch unsere Gefühlswelt purzeln und uns beglücken.
Jung Verliebte schwelgen oftmals in wahren Glücksorgien und taumeln dabei in tiefe Abgründe herrlichster Empfindungen beim erotischen Liebesspiel. Aber auch ältere Menschen können durchaus noch tief empfinden, wenn auch das Feuer der ganz großen Leidenschaft nicht mehr in dem Ausmaß lodern wird wie im Frühling oder Sommer ihres Lebens. Bei zahlreichen Menschen ist dieses erotische Feuer nach vielen Ehejahren oder Jahren der immer gleich bleibenden Partnerschaft niedergebrannt wie ein Osterfeuer in den letzten Zuckungen, und nicht selten werden nur noch Rauch und Asche von einem ehemaligen Feuer künden.
Leider, muss ich hier wohl anmerken! Dennoch scheint dies eine ganz normale Erscheinung der Natur zu sein, und so wie die Blätter sich im Herbst an Laubbäumen verfärben und schließlich zu Boden flattern, so ähnlich ist dies wohl auch mit dem Nachlassen und Vergehen der sinnlichen-erotischen Leidenschaft. Sofern nicht durch außergewöhnliche Umstände das Feuer wieder angeheizt werden kann.
Wenn Eheleute jetzt aufschreien, dass das bei ihnen keineswegs der Fall ist, und sie noch gleich wie am Beginn ihrer Liebe die gleichen sinnlichen Gefühle füreinander in sich verspüren und die Leidenschaft für den eigenen Partner noch immer gleich stark in ihnen lodert oder sogar noch intensiver zu verspüren ist dann, ja dann handelt es sich hier um echte Ausnahmen, die es vielleicht wirklich hin und wieder geben könnte. Ausnahmen bestätigen eben die Regel! Und so wie der Platzhirsch mit stolz erhobenem Kopf und vor Potenz strotzend zu Werke gegangen ist und nach vielen Jahren nun eher humpelnd sich in den finsteren Tann zurückzieht, in etwa gleich geht es manchem von uns Männern in den Jahren unseres anbrechenden Winters.
Wie geht es der holden Weiblichkeit? Auch darüber gibt es einige Gedanken. Nur soviel: Die Zeit der Blüte ist leider vorbei, und die Jagdlust ist zumeist nur noch in der Fantasie vorhanden. Die Blüte ist zwar noch nicht gänzlich verwelkt, doch die Bienen, die sich einst in großer Zahl auf ihr tummelten, die fliegen jetzt in den allermeisten Fällen vorüber.
Wer das Glück hat, sich auch nach vielen Jahren hier noch zumindest ab und zu an einem Napf mit Sinnlich-Erotischem laben zu können, der sollte sich daran erfreuen und weiterhin kräftig zulangen.
*** Das Buch "Sich selbst-Heilen" enthält noch viele weitere Gedanken zum Leben, weiters ein Gedicht, ein Märchen, eine Erzählung über die Zeit nach dem Tod und wie es beim "Jüngsten Gericht" zugeht und zum Schluss noch eine Erzählung aus der Kindheit des Autors.
Im handlichen Format eignet sich auch gut für ein Geschenk zum Geburtstag oder zu anderen freudigen Ereignissen. Greifen Sie zu, so lange der Vorrat reicht!