Du siehst, ich bin bemüht, schon bei der Anrede Sonne in Dein Herz zu schicken!
Ich wünsche mir für Dich, dass Du all die "troubles" mit der Trennung von Vielem, was Dir lieb und teuer war, einigermaßen gut im Griff hast! Das Leben spielt oftmals verrückt, ich konnte das immer wieder an mir selbst in allen Facetten spüren und beobachten - was solls?!
Wir kämpfen weiter!!! Ja?!!
Du bist eine wunderbare, sehr liebenswerte Lady, und aus Deinen so hübschen Augen leuchtet die Erkenntnis einer erfahrenen Frau, die weiß, dass nicht nur Schönes immer und überall in unserem Leben vorkommen kann und vorkommen wird.
Schön ist im Grunde genommen auch das - so blöd das auch klingen mag - dass eben gerade das Schlechte, das dann und wann über uns hereinbricht, oftmals erst der Funke ist, der neues Schönes für uns zum Entzünden bringt. Wirklich!
Meine ganzen Lebens-Crashes (über die ich übrigens momentan schreibe mit dem Titel "Abschiede"), die haben mir nach und nach die vielen Lichter beschert, die ich erst danach so richtig bemerken konnte. Wäre alles in meinem Leben wunderbar einfach gelaufen, dann hätte ich auf ganz, ganz viele besondere Erlebnisse verzichten müssen und würde jetzt als armer Mann dastehen, der wenig bis gar nichts berichten könnte aus seinem eintönigen und einfach-problemlosen Leben.
So musst oder sollst auch Du, liebe Monika, denken und Dich freuen auf Neues, Schönes und Interessantes!
Die Ärmel hochkrempeln und ran an das, was wir Leben nennen!
Einfach herrlich, dieser Planet Erde mit all seinen unzähligen Wundern - und eines dieser Wunder bist auch Du!!!
Mit ganz liebem Gruß und der Hoffnung, dass ich bald einmal von Dir hören werde!
Hermann
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hab soeben erfahren ...
hallo hermano, hab soeben von deiner idee mit den wünschen erfahren. könnte durchaus einschlagen. was ich mir wünsche? dass auch deine wünsche für die homepage in erfüllung gehen! arbeitest ja schon etliche jahre daran. aber "kunst" ist eben zumeist brotlos. mein lesebeitrag: beim nächsten mal tennis bist du auf ein bier eingeladen.
übrigens - toll was du so alles aus deinem kopf auf´s papier bringst. es ist spannend und unterhaltend, besinnlich und auch tiefgründig.
lieben gruß helmut
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Wunsch ans Christkind
Den ganzen Tag über ziehen Schneeflocken übers Land, der Wind bläst sie waagrecht dahin, es ist kalt und unwirtlich, und wenn ich zum Fenster hinausschaue, dann bin ich froh, in der warmen Stube sitzen zu können. Obwohl, wetterfest angezogen stapfe ich sogar sehr gern durch unsere ländliche Gegend mit viel Natur, Bergen und Wäldern, Almhütten und ab und zu sehe ich auch im Wald Bewohner. Keine Menschen, Rehe vor allem an der Fütterung. Aber auch Füchse, den einen oder anderen Hirsch und natürlich Hasen kann ich auf Grund ihrer Fährten im Schnee ausnehmen.
Da bin ich gleich bei meinem ersten Wunsch: Diese wunderbare Natur-Landschaft darf ganz einfach nicht durch die Menschen zerstört werden! Nicht nur hier bei uns im Salzkammergut, weltweit muss der Lebensraum für Menschen und Tiere, aber auch der von Bäumen und allen möglichen anderen Sträuchern und Pflanzen erhalten bleiben! Auch die Sommerwiesen, wo Schmetterlinge und Bienen die Blüten bestäuben oder Käfer durchs Gras krabbeln. Nicht zu vergessen die Bäche, die Flüsse, die Teiche und Seen. Die dürfen wir nicht verschmutzen, und auch die Luft zum Atmen für uns alle darf nicht an Qualität verlieren.
Liebes Christkind, kannst du meinen Wunsch erhören? Und lass auch die Flocken möglichst weiß vom Himmel fallen ...
Wünsche meiner Großmutter
Weißt du, mein Lieber, manchmal wünschte ich, dass es nicht so elendiglich heiß wäre im Sommer. Das sagte zu mir immer dann, wenn die Sonne im Juli oder August vom Himmel brannte, ich bei ihr in den Ferien weilte, und sie auf ihrem Balkon im Liegestuhl saß und in Zeitschriften blätterte.
An Regentagen allerdings jammerte sie regelrecht: Immer dieser Regen, und kalt ist es auch gleich wieder geworden. Ist ja nicht auszuhalten in diesem Unterach mit den vielen Bergen ringsum.
Wenn im Herbst die Nebel am Attersee sich kaum erhoben, dann setzte sie sich in den Bus nach Mondsee, um dort ein bisschen Sonne zu tanken, doch nicht, ohne vorher ein bisschen über die Launen des Wetters zu schimpfen.
Und zu dir mein Lieber, und sie sah mich mit ihren gütigen Augen von oben bis unten an für dich würde ich mir wünschen, dass du endlich das tust, was deine Eltern und Lehrer sich von dir erwarten!
Meine Großmutter, sie war eine feine alte Dame mit wunderschöner Stimme und stets nett gekleidet. Und sie war eine der Wenigen, die mich dennoch so mochte, wie ich war. Nicht pflegeleicht. Wie eben sie auch. Das sieht man an ihren Wetter-Kapriolen